Diamond-League-Finale Krause läuft deutschen Rekord über 3000 Meter Hindernis und wird Fünfte

Gesa Felicitas Krause hat beim Diamond-League-Finale ihren eigenen deutschen Rekord über 3000 Meter Hindernis verbessert. Auch Konstanze Klosterhalfen überzeugte. Eine neue Bestzeit lief wieder einmal Karsten Warholm.

Persönliche Bestzeit verbessert, deutschen Rekord aufgestellt: Es läuft für Gesa Felicitas Krause (Archivbild)
Michael Kappeler/dpa

Persönliche Bestzeit verbessert, deutschen Rekord aufgestellt: Es läuft für Gesa Felicitas Krause (Archivbild)


In 9:07,51 Minuten verbesserte Gesa Felicitas Krause beim Diamond-League-Finale in Zürich ihre eigene Bestmarke um mehr als vier Sekunden. Es ist gleichzeitig deutscher Rekord über diese Distanz. Damit lief die Hindernis-Europameisterin auf Rang fünf. Knapp einen Monat vor der WM in Doha (27. September bis 6. Oktober) zeigte sich die 27-Jährige in Topform.

"Ich glaube, so ein Rennen habe ich gebraucht", sagte Krause. Den Sieg bei Krauses deutschem Rekordlauf machten vier Kenianerinnen unter sich aus, es gewann Beatrice Chepkoech in 9:01,71 Minuten.

Auch Konstanze Klosterhalfen präsentierte sich über 1500 m stark und musste in 3:59,02 Minuten nur der 5000-m-Europameisterin Sifan Hassan (3:57,08) den Vortritt lassen. Klosterhalfen hatte in dieser Freiluftsaison bereits die deutschen Rekorde über die Meile, 3000 m und 5000 m verbessert. Erst zum vierten Mal überhaupt blieb Klosterhalfen unter der Vier-Minuten-Marke.

Hofmann schleudert zu Bronze

Im Speerwurf hat sich Andreas Hofmann mit einer Weite von 87,49 Metern Platz drei gesichert. Weltmeister Johannes Vetter (84,46) kam auf Rang fünf, Olympiasieger und Europameister Thomas Röhler (82,91) wurde Siebter. Es gewann Este Magnus Kirt. Speerwurf-Europameisterin Christin Hussong belegte hingegen Platz vier. Beim Sieg der WM-Dritten Lyu Huihui (66,88 m) kam sie auf 62,81 Meter.

Kugelstoßerin Christina Schwanitz landete mit der Saisonbestleistung von 19,37 Metern auf dem dritten Platz. Den Sieg sicherte sich die Chinesin Gong Lijiao mit der Jahresweltbestleistung von 20,31 Metern.

Warholm unterbietet sich selbst

Zum dritten Mal innerhalb von zweieinhalb Monaten verbesserte der Norweger Karsten Warholm den Europarekord über 400 Meter Hürden. Der 23 Jahre alte Welt- und Europameister gewann in glänzenden 46,92 Sekunden - zwei Zehntelsekunden unter seiner bisherigen Top-Zeit.

tbe/dpa/sid



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FrankDunkel 30.08.2019
1.
Hoffentlich können die jungen Damen ihre gute Form noch fünf Wochen konservieren. Dann könnte es bei der WM die ein oder andere positive Nachricht geben. Davon hängt für mich persönlich zwar nichts ab, aber ich freue mich einfach gerne.
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