Aus Protest gegen US-Präsidenten NBA-Star Durant würde auf Besuch bei Trump verzichten

Nach jeder Saison besucht der amtierende NBA-Champion traditionell den US-Präsidenten im Weißen Haus. Kevin Durant würde an der Zeremonie in diesem Jahr nicht teilnehmen - eine Einladung gab es aber noch nicht.

Kevin Durant
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Basketball-Superstar Kevin Durant hat einen möglichen Besuch im Weißen Haus nach dem Titelgewinn seines NBA-Teams abgelehnt - aus Protest gegen Präsident Donald Trump. Der wertvollste Spieler (MVP) der diesjährigen Finalserie sagte dem US-Sportsender "ESPN", er werde die Golden State Warriors nicht nach Washington begleiten, falls das Meisterteam eine Einladung von Trumps Büro erhalten sollte.

"Nö, das werde ich nicht machen", sagte Durant. "Ich habe keinen Respekt für die Person, die aktuell im Amt ist. Das ist meine persönliche Entscheidung, aber wenn ich meine Teamkollegen richtig einschätze, stimmen sie mit mir überein."

Bereits kurz nach dem Titelgewinn der Warriors im Juni hatten US-Medien berichtet, die Mannschaft habe einstimmig beschlossen, auf den obligatorischen Besuch beim Präsidenten zu verzichten. Laut übereinstimmenden Medienberichten hat das Team aus Kalifornien anders als üblich noch keine offizielle Einladung aus dem Weißen Haus erhalten - der Grund dafür ist unbekannt.

Die Warriors hatten sich im diesjährigen NBA-Finale 4:1 nach Spielen gegen die Cleveland Cavaliers durchgesetzt und dadurch ihre zweite Meisterschaft innerhalb von drei Jahren gewonnen.

bam/sid



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