Doping Auch Radprofi Scarponi gesteht Verwicklung

Die Dominosteine fallen: Nach Ivan Basso hat mit Michele Scarponi der zweite Radprofi innerhalb von zwei Tagen seine Verwicklung in die Doping-Affäre um Eufemiano Fuentes gestanden. Der Italiener versprach "umfassende Aufklärung".


Mailand - Nach dem Muster Bassos hat mit Scarponi ein weiterer italienischer Radprofi seine Verstrickung in den spanischen Dopingskandal gestanden und "umfassende Aufklärung" versprochen. Eine entsprechende Mitteilung gab das Nationale Olympische Komitee Coni heraus.

Daraus geht nicht hervor, ob der 27-Jährige vom Team Acqua & Sapone Doping zugegeben hat. Scarponi war unter dem Decknamen "Zapatero" (Schuster) wie Basso und der Deutsche Jan Ullrich in den Unterlagen des Madrider Arztes Fuentes unter den "Kunden" aufgeführt, die am Giro 2006 teilnahmen. Erst vor wenigen Tagen hatte er einen DNA-Test angekündigt, um seine Unschuld zu beweisen.

goe/sid

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