Doping bei Olympia Medaillengewinner Kim positiv getestet

Neue Dopingfälle bei den olympischen Spielen: Der Schütze Kim Jong-Su aus Nordkorea wurde positiv auf Betablocker getestet. Auch eine Turnerin aus Vietnam wurde erwischt, sie war von den Medaillenrängen allerdings weit entfernt.


Hamburg - Nach Angaben von IOC-Sprecherin Giselle Davies wurden beim nordkoreanischen Pistolenschützen und zweifachen Medaillengewinner Kim Jong-Su verbotene Betablocker festgestellt.

Schütze Kim: Positiv getestet
REUTERS

Schütze Kim: Positiv getestet

Diese hemmen Stresshormone und senken so unter anderem den Pulsschlag. Dieser Effekt ist vor allem in Disziplinen hilfreich, die eine hohe Konzentration und eine ruhiger Hand erfordern - wie das Sportschießen. Kim hatte in der Disziplin Freie Pistole die Silbermedaille gewonnen und mit der Luftpistole Rang drei belegt.

Zudem wurde auch die vietnamesische Kunstturnerin Do Thi Ngan Thuong positiv getestet. Sie war allerdings weit außerhalb der Medaillenränge gelandet.

Den ersten Dopingfall der Spiele war am Montag bekannt geworden: Schon vor Beginn der Wettkämpfe wurde die spanische Radfahrerin Maria Isabel Moreno bei einer Kontrolle positiv auf Epo getestet.

hut/sid



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