Jamaikas Dopingaffäre Auch Diskuswerfer Smikle positiv getestet

Im jamaikanischen Dopingskandal ist ein weiterer positiver Test bestätigt geworden: Beim Diskuswerfer Traves Smikle wurde eine verbotene Substanz nachgewiesen. Der 21-Jährige betont jedoch, dass er das Mittel nicht willentlich eingenommen habe.

Traves Smikle: "Als Athlet muss ich die Verantwortung übernehmen"
DPA

Traves Smikle: "Als Athlet muss ich die Verantwortung übernehmen"


Hamburg - Diskuswerfer Traves Smikle hat im jamaikanischen Dopingskandal als vierter Top-Leichtathlet einen positiven Test bestätigt. Die nationale Anti-Doping-Kommission Jadco habe ihn über dieses Ergebnis einer Urinprobe von den jamaikanischen Meisterschaften im Juni informiert, schrieb der 21-Jährige in einer Mitteilung. Welche Substanz gefunden wurde, ließ Smikle offen.

"Als Athlet muss ich Verantwortung für alles übernehmen, was in meinem Körper gefunden wird. Allerdings möchte ich festhalten, dass ich nicht wissentlich oder willentlich eine verbotene Substanz eingenommen habe", teilte er mit.

Insgesamt waren fünf jamaikanische Leichtathleten bei den Meisterschaften in Kingston positiv getestet worden. Die positiven Ergebnisse des früheren 100-Meter-Weltrekordlers Asafa Powell, der Sprinterin Sherone Simpson und Diskuswerferin Allison Randall waren bereits vor dem Fall Smikle publik geworden.

Der Werfer war bei den Olympischen Spielen von London 2012 in der Diskus-Qualifikation gescheitert. Er werde alles tun, um sich zu rehabilitieren, kündigte Smikle an.

luk/dpa



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