Dopingvorwürfe Gericht weist Armstrong-Klage ab

Die Ermittlungen der US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur Usada im Fall Lance Armstrong sind rechtens. Ein Gericht hat die Klage des ehemaligen Radprofis abgewiesen. Nun könnte es zu einem öffentlichen Prozess kommen.

Hamburg - Lance Armstrong ist mit seiner Klage gegen die US-amerikanische Anti-Doping-Agentur Usada gescheitert und muss nun mehr denn je einen öffentlichen Dopingprozess fürchten. Ein Gericht in seiner Heimatstadt Austin erklärte die Ermittlungen der Usada gegen den Texaner, dem jahrelanges Doping und der Handel mit illegalen Substanzen angelastet wird, am Montag für rechtens.

Nun muss der siebenmalige Tour-de-France-Sieger entscheiden, ob er eine Schiedsgerichts-Verhandlung will oder eine lebenslange Sperre der Usada akzeptiert. Im letzten Fall könnte er auch einige Tour-Siege abgesprochen bekommen und offiziell als Doper gebrandmarkt werden.

Die Usada hatte Armstrong im Juni formal des Dopings angeklagt. Armstrong hatte sich zuletzt dafür entschieden, gerichtlich gegen die Ermittlungen der Usada vorzugehen. Er bezichtigt die Agentur, das verfassungsmäßige Recht eines Athleten auf eine faire Verhandlung zu verletzen.

jar/dpa
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