DSB-Präsident Keine Hinweise für Gefahrensituation


Berlin - Der Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB), Manfred von Richthofen, sieht geplante Sportveranstaltungen in Deutschland derzeit nicht gefährdet. "Bisher gibt es keine Hinweise, die auf eine Gefahrensituation hindeuten. Uns sind keine Drohungen bekannt. Das gilt natürlich nur für den bundesdeutschen Sportverkehr", sagte von Richthofen.

Bei Teilnahme an Sportveranstaltungen im Krisengebiet und in Ländern, die unmittelbar an der militärischen Auseinandersetzung beteiligt sind, müsse es "immer eine Einzelfallprüfung geben", erklärte von Richthofen.

Sein Verband stehe im engen Kontakt mit dem Innenministerium, das für den Sport und gleichzeitig für die Sicherheit verantwortlich ist. "Ich warne vor Hysterie. Wir würden sofort jeden Hinweis erhalten und weiterleiten."

Ob und wie die Stimmung der Zuschauer bei sportlichen Großereignissen, wie den Bundesligaspielen am Wochenende, von den Diskussionen um den Irak-Krieg beeinflusst wird, könne man nicht voraussehen. "Man kann natürlich nicht ausschließen, dass es irgendwelche Störungen gibt. Das Verhalten der Fans wird sehr unterschiedlich sein, wie auch die Sportler sehr unterschiedlich zu diesem Krieg stehen", sagte von Richthofen.



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