Kenianische Athletinnen Erste Dopingfälle bei der WM

Die Leichtathletik-WM in Peking hat ihre ersten Dopingfälle: Zwei kenianische Läuferinnen sind positiv getestet worden. Sie wurden vorläufig suspendiert.

Läuferin Zakary: Vom Wettkampf suspendiert
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Läuferin Zakary: Vom Wettkampf suspendiert


Kenias Leichtathleten haben ihren nächsten Dopingskandal: Bei der Leichtathletik-WM in Peking wurden die beiden Läuferinnen Joyce Zakary und Koki Manunga positiv auf eine verbotene Substanz getestet. Das hat der Weltverband IAAF bestätigt. Beide Athletinnen wurden vorläufig von den Wettkämpfen suspendiert.

Kenianische Medien hatten zuvor darüber berichtet, dass die beiden Sportlerinnen nach ihren Vorläufen positiv getestet wurden. Zakary ist die kenianische Rekordhalterin über 400 Meter, zu ihrem Halbfinallauf trat sie am Dienstag ohne Angabe von Gründen nicht mehr an. Manunga wurde über 400 Meter Hürden Zweite bei den afrikanischen Meisterschaften. In Peking schied sie bereits nach den Vorläufen aus.

Der nationale Verband Kenia Athletics war zuletzt stark in Erklärungsnot geraten. Seit 2012 wurden über 30 Athleten wegen Dopings gesperrt, die Dunkelziffer dürfte weit höher sein.

mrr/dpa/sid



insgesamt 9 Beiträge
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Discordius 26.08.2015
1. lügen haben lange beine
in der Leichtathletik. Es wird Zeit, dass Nationen, deren Athleten gruppenweise systematisches Doping betreiben, für mindestens eine Wettkampfperiode (mindestens 1x Olympische Spiele) gesperrt werden. Somit müssten Leichtathleten aus Russland, Jamaica und Kenia und wahrscheinlich einige mehr mal aussetzen.
PowlPoods 26.08.2015
2. Die
Leichtathletik ist genau so verseucht wie der Radsport. Alle Athleten sind voll bis Oberkante Unterlippe und der IAAF schaut zu, grienst und kassiert. Man sollte entweder die Beschleuniger freigeben oder die Beweislast umkehren. Alles andere langweilt nur noch.
c218605 26.08.2015
3. Leistungsobergrenze
Das nun auch afrikanische Laufnationen wie Kenia, die frueher so viel schneller als der Rest der Welt waren, nun zu solchen Mitteln greifen beweist entweder, dass sie schon immer gedopt waren, oder und wahrscheinlicher bis dato die natuerliche Grenze unseres menschlichen Leistungsvermoegen im Laufsport repraesentierten.
Jammerlappen 26.08.2015
4. Leichtathletik-WM abschaffen
oder in Doping WM umbenennen, dann ist das richtig etikettiert und passt zusammen, vergleichbar mit der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung braucht der Sport das auch. Es muss verboten werden dass diese Veranstaltungen als faire Leistungswettbewerbe vermarktet werden.
moelln56 26.08.2015
5. Sport ist doch schon lange
kein Leistungswettbewerb mehr. Es gilt, wer hat die beste Dope , der bekommt die Medaille. Und warum ist das so ? Weil alle dem schnöden Mammon , dem Geld hinterher jagen. Habe ich Ruhm, dann habe ich auch Kohle. Als ehemaliger Leistungssportler habe ich das Interesse verloren, weil jede Nation dopt. -Jede -
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