Fed-Cup Lisicki eröffnet Duell gegen Frankreich

Die deutschen Tennis-Damen können gegen Frankreich den ersten Schritt in Richtung Aufstieg machen. Aber die Mannschaft muss in Limoges ohne zwei ihrer besten Spielerinnen antreten. Teamchefin Barbara Ritter hat dennoch ein gutes Gefühl.

Sabine Lisicki: Für Deutschland beim Fed-Cup
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Sabine Lisicki: Für Deutschland beim Fed-Cup


Hamburg - Eine Woche nach der Davis-Cup-Niederlage der Männer gegen Argentinien stehen sich beim Fed-Cup die Tennis-Frauen aus Deutschland und Frankreich gegenüber. "Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Insgesamt habe ich aber ein gutes Gefühl", sagte die deutsche Teamchefin Barbara Rittner.

Sabine Lisicki wird das Duell am Samstag mit dem Spiel gegen die Französin Pauline Parmentier in Limoges eröffnen. "Ich habe gut auf Asche trainiert und freue mich jetzt richtig auf die Partie", sagte Lisicki.

Das zweite Einzel bestreiten dann Julia Görges und Kristina Mladenovic. Dieses Aufeinandertreffen gab es bereits vor einer Woche im Rahmen des WTA-Turniers in Paris. Damals musste sich die Weltranglisten-19. Görges der fünfzig Plätze niedriger notierten Französin geschlagen geben. Am Sonntag wird Görges dann voraussichtlich auf Parmentier treffen, ehe Lisicki und Mladenovic die Einzel-Matches komplettieren. Für das abschließende Doppel sind Anna-Lena Grönefeld und Görges nominiert.

Allerdings müssen beide Nationen auf ihre Spitzenspielerinnen verzichten. Auf deutscher Seite meldete sich Andrea Petkovic ab, die weiter an einem Meniskusriss laboriert. Außerdem fällt Angelique Kerber wegen Rückenproblemen aus. Mona Barthel erklärte bereits während der Australian Open in Melbourne, dass sie andere Pläne habe. Zudem geht Görges angeschlagen in die Spiele, soll als Top-Spielerin aber dennoch in drei Partien aufschlagen. "Wenn es keine böse Überraschung mehr gibt, wird Jule spielen", so Ritter. "Mir geht es schon wieder gut", entwarnte Görges selbst. Bei Frankreich fehlt die etatmäßige Nummer eins Marion Bartoli, die an einer Grippe leidet.

Sollte das DTB-Quartett die Erstrundenbegegnung der Weltgruppe II gewinnen, bräuchte es in der folgenden Play-off-Partie Mitte April noch einen weiteren Sieg, um wieder in die Liga der besten acht Mannschaften aufzusteigen.

asi/sid/dpa



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