Formel E Heidfeld fährt in Hongkong aufs Podest

Guter Auftakt für Nick Heidfeld: Der frühere Formel-1-Fahrer fuhr zum Start der Formel-E-Saison gleich auf Platz drei. Die Rennserie wird im Mai in Berlin Station machen.

Ex-Formel-1-Pilot Nick Heidfeld
DPA

Ex-Formel-1-Pilot Nick Heidfeld


Nick Heidfeld ist beim Saisonauftakt der Formel E in Hongkong auf das Podium gefahren. Der frühere Formel-1-Pilot wurde in seinem Mahindra hinter dem britischen Tagessieger Sam Bird (Virgin) und Jean-Eric Vergne aus Frankreich (Techeetah) Dritter.

"Die Pace war super. Es wäre mehr drin gewesen", sagte Heidfeld. Er sei nach einem dritten Platz selten so enttäuscht gewesen. Das zweite Rennen der ersten Station findet am Sonntag (8 Uhr; TV: Eurosport) statt.

Audi, ab dieser Saison als erster deutscher Hersteller mit einem Werksteam am Start, brachte nur einen seiner beiden Wagen unter die besten zehn. Daniel Abt wurde Fünfter. Titelverteidiger Lucas di Grassi aus Brasilien kam dagegen nur auf den 18. Platz.

Trotz Unfall noch gewonnen

Bird gewann trotz eines Missgeschicks. Der Brite bremste zu spät, verfehlte seine Box und rutschte mit dem Auto in ein Virgin-Teammitglied hinein. Der Mann stürzte, blieb aber offenbar unverletzt. Da Bird seinen Wagen außerhalb der Box verließ, erhielt er eine Durchfahrtsstrafe.

Die Formel-E-Teams fahren mit Einheits-Chassis, die Entwicklung des Antriebsstrangs mit Motor, Getriebe und Teilen des Fahrwerks obliegt aber den Rennställen. Die maximale Rennleistung der Boliden ist zur neuen Saison um zehn Kilowatt auf 180 Kilowatt (245 PS) gestiegen. Die Autos beschleunigen von Tempo Null auf 100 in rund 2,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 225 km/h begrenzt.

Die Läufe in Hongkong sind der Startschuss zu einer Saison mit 14 Rennen in elf Großstädten. Der Berlin ePrix findet am 19. Mai 2018 auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof statt.

aha/sid



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Marc Dahmen 02.12.2017
1. Das ist Sam Bird auf dem Foto, nicht Nick Heidfeld
Das ist Sam Bird auf dem Foto, nicht Nick Heidfeld
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