French Open Zverev lässt Ymer in der zweiten Runde keine Chance

Deutschlands bester Tennisprofi scheint seine Form wiedergefunden zu haben. Nach seinem Fünf-Satz-Krimi zum Auftakt der French Open zeigte Alexander Zverev in der zweiten Runde eine dominante Vorstellung.

In der zweiten Runde gegen den Schweden Mikael Ymer benötigte Alexander Zverev nur drei Sätze zum Sieg
Gonzalo Fuentes / REUTERS

In der zweiten Runde gegen den Schweden Mikael Ymer benötigte Alexander Zverev nur drei Sätze zum Sieg


Alexander Zverev hat die dritte Runde der French Open erreicht. Für den Sieg gegen Mikael Ymer aus Schweden benötigte die Nummer fünf der Welt 1:59 Stunden. Beim 6:1, 6:3, 7:6 (7:3) wurde es nur gegen Ende des letzten Satzes spannend, ansonsten diktierte Zverev das Duell mit starken Aufschlägen und präzisen Grundschlägen. Für Ymer, der auf Platz 148 der Weltrangliste steht, war es erst das zweite Match bei einem Grand-Slam-Turnier.

Auf dem neu errichteten Court Simonne Mathieu zeigte Zverev eine gute Leistung. Zwar leistete er sich 43 leichte Fehler, schlug dafür aber zwölf Asse und nutzte seinen dritten Matchball, um die Partie zu beenden.

Bei seiner ersten Partie beim Sandplatzturnier in Paris hatte sich Zverev gegen den Australier John Millman schwer getan: 4:08 Stunden und fünf Sätzen dauerte es, bis der 22-Jährige als Sieger feststand. Eine Niederlage hätte das nächste frühe Aus bei einem Turnier bedeutet. Ende April war Zverev bereits in der zweiten Runde des ATP-Turniers in Barcelona gescheitert, Mitte Mai in Rom sogar schon in seinem Auftaktmatch. Zur Vorbereitung hatte er spontan an einem Turnier in Genf teilgenommen und dieses auch gewonnen.

Auch Struff in der dritten Runde

Zverevs nächster Gegner wird entweder der an Nummer 30 gesetzte Dusan Lajovic aus Serbien oder der Franzose Elliot Benchetrit. Bei der Viertrundenpartie geht es bereits um den Einzug ins Achtelfinale.

Zverevs Kollege Jan-Lennard Struff hat zum ersten Mal in seiner Karriere die dritte Runde der French Open erreicht. Der 29-Jährige setzte sich am Donnerstag gegen Radu Albot aus Moldau mit 7:6 (7:2), 7:6 (7:3), 6:7 (4:7), 6:2 durch. Nach dem Erfolg in 3:14 Stunden spielt der Weltranglisten-45. jetzt gegen den an Nummer 13 gesetzten Kroaten Borna Coric oder Lloyd Harris aus Südafrika.

mrk/dpa/sid

insgesamt 3 Beiträge
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kopi4 30.05.2019
1.
Es wird die Drittrundenpartie werden nach der der Sieger im Achtelfinale steht. Das ist bei jedem Major das gleiche: 128 Teilnehmer in Runde 1, 64 in Runde 2, 32 in der dritten Runde und dann,Wunder der Mathematik, 16 bzw. Achtelfinale in der vierten Runde.
jean-baptiste-perrier 30.05.2019
2. Relativ!
Das war heute aber auch ein schwacher Gegner. Zweieinhalb Sätze macht Zverev alles richtig. Wenn er so lässig wie heute ab Mitte dritter Satz gegen Lajovic zu Werke geht, dann heißt es mal wieder Koffer packen. Zverev hätte heute beinah den dritten Satz verschenkt. Aber irgendwie hat er sich dann doch zusammengerissen. Also kopfmäßig ist er nicht da wo ein Top Ten Spieler sein muss. Körperlich bestehen auch Zweifel. Zverev mag ein Spieler für die Zukunft sein (in drei, vier Jahren). In der Gegenwart ist eher ein Potemkinsches Dorf. Seine ATP Titel in allen Ehren. Aber bei Grand Slam Turnieren ist er weiterhin Azubi.
jesse01 30.05.2019
3. drittklassig
sehe ich auch so. den Gegner muss er glatt schlagen. gegen vermutlich lajovic wird es genauso eng wie gegen milman. Zverev s grosses Problem ist, dass er einfach zuviel Kraft in den ersten Runden verliert. es fehlt der Lucky Punch in seinem Spiel. sollte sich Struff zum Beispiel nehmen. wie der den shapovalov in drei abgezogen hat, war ideal.
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