French Open Wieder fünf Sätze - Zverev müht sich ins Achtelfinale

Alexander Zverev fehlt immer noch die Leichtigkeit in seinem Spiel. Ins Achtelfinale der French Open schaffte er es trotz einiger Probleme.

Alexander Zverev hat den Sprung ins Achtelfinale geschafft
Benoit Tessier / REUTERS

Alexander Zverev hat den Sprung ins Achtelfinale geschafft


Alexander Zverev hat das Achtelfinale der French Open erreicht. In der dritten Runde des Sandplatzturniers gewann der deutsche Tennisstar 6:4, 6:2, 4:6, 1:6, 6:2 gegen den Serben Dusan Lajovic. Für Zverev ist es erst der vierte Achtelfinaleinzug bei einem Grand-Slam-Turnier. In der nächsten Runde trifft er auf den Weltranglistenzwölften Fabio Fognini. Zum zweiten Mal in Folge könnte Zverev dann das Viertelfinale in Paris erreichen.

"Im vierten Satz habe ich sehr schlecht gespielt. Auf Sand kann es dann ganz schnell laufen", sagte Zverev nach dem Spiel. Im entscheidenden Satz habe er aber gemerkt, dass sein Gegner müde wurde und das ausgenutzt.

Wie schon in der ersten Runde musste Zverev über fünf Sätze gehen. Der 22-Jährige begann fahrig, Lajovic holte zwei Breakbälle und führte im ersten Satz bereits 3:1. Doch Zverev setzte zur Aufholjagd an und gewann vier Spiele in Folge zum Satzgewinn.

Im zweiten Satz spielte Zverev von Beginn an konzentrierter. Unterliefen ihm im ersten Satz noch sechs Doppelfehler, machte er im zweiten keinen einzigen mehr. Dafür nutzte die Nummer fünf der Weltrangliste zwei Breakbälle.

Zum Ende des zweiten Satzes schien Lajovic nicht mehr mithalten zu können, doch der 35. der Weltrangliste kam zurück, weil Zverev nicht konstant spielte. Im vierten Satz gelang Lajovic erneut ein frühes Break, danach gewann Zverev nur noch ein Spiel. Im Entscheidungssatz setzte Zverev sich jedoch früh mit zwei Breaks ab und nutzte seinen ersten Matchball nach rund drei Stunden. Schon im Vorjahr hatte Zverev fünf Sätze gebraucht, um Lajovic in der zweiten Runde der French Open zu besiegen.

Das Turnier in Paris hatte für Zverev in diesem Jahr mit einem knappen Fünf-Satz-Sieg gegen den Australier John Millman begonnen. In der zweiten Runde dominierte Zverev das Spiel gegen den Schweden Mikael Ymer.

ptz



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Sibylle1969 01.06.2019
1.
Fognini ist definitiv ein unangenehmer Gegner, der Viertelfinaleinzug für Zverev ist nicht selbstverständlich. Blöd nur, dass Alexander Zverev schon zweimal über 5 Sätze gehen musste, da hat er vielleicht schon zu viele Körner gelassen.
richey_edwards 01.06.2019
2. 70:30 für Fognini, der ist in der Form seines Lebens,
Top auf Sand und Zverev ist noch nicht ganz der Alte. Hoffe dass ich mich irre.
jean-baptiste-perrier 01.06.2019
3. Der Unterschied!
Lajovic steht genauso wie Millman in der Rangliste an der Top 30 Grenze. Das sind natürlich schon sehr gute Spieler mit dem entsprechenden Kampfgeist. Bloß Sascha ist Top Five. Und dafür sind 5 Sätze einfach zuviel gegen solche Leute. So etwas leisten sich Nadal, Djokovic, Federer, Wawrinka, Del Potro in Normalform nicht oder zumindest sehr selten (nur bei physischen Problemen). Bei Sascha sind 5 Sätze ja eher der Standard in der ersten Woche. Solange er das nicht in den Griff bekommt, muss er mit letzte 16, maximal letzte 8 zufrieden sein. Halbfinale ist illusorisch.
pjotrmorgen 01.06.2019
4. 3 stunden Spieldauer sind nicht allzuviel
Zitat von Sibylle1969Fognini ist definitiv ein unangenehmer Gegner, der Viertelfinaleinzug für Zverev ist nicht selbstverständlich. Blöd nur, dass Alexander Zverev schon zweimal über 5 Sätze gehen musste, da hat er vielleicht schon zu viele Körner gelassen.
Es waren alles relativ kurze Sätze, anders als inder ersten Runde mit zwei Tiebreaks und einer Spieldauer von über 4 Stunden. Fognini (an 9 gesetzt) soll sich in der Form seines Lebens befinden, wie ein anderer Forist meint. Bislang hat er mit Seppi und Delbonis zwei ungesetzte Spieler geschlagen und die Nummer 18 Bautista Agut. Er benötigte jedesmal vier Sätze, was auch nicht allzu souverän wirkt. Selbstverständlich muss Zverev auf der Hut vor ihm sein, obwohl die Gesamtbilanz 2:1 für Zverev steht. Insbesondere die 6:7, 1:6 Niederlage dieses Jahr in Monte Carlo sollte ihm genug Warnung und Motivation sein. Fognini gewann dort übrigens gegen Lajovic, Zverevs heutigen Gegner.
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