French Open Wawrinka wirft Federer raus

Triumph in drei Sätzen: Stan Wawrinka hat im Duell der Schweizer Roger Federer klar besiegt und steht im Halbfinale. Nächster Gegner ist Jo-Wilfried Tsonga. Auch Ana Ivanovic hat die Runde der letzten Vier erreicht.

Stan Wawrinka: 6:4, 6:3 und 7:6 gegen Federer
AFP

Stan Wawrinka: 6:4, 6:3 und 7:6 gegen Federer


Rekord-Grand-Slam-Turnier-Sieger Roger Federer ist bei den French Open bereits im Viertelfinale ausgeschieden. Der Schweizer verlor in Paris gegen seinen Landsmann Stan Wawrinka 4:6, 3:6, 6:7 (4:7) und verpasste damit wie in den beiden Jahren zuvor das Halbfinale.

Wawrinka dominierte die Partie gegen die Nummer zwei der Welt von Beginn an und feierte im 19. Duell zwischen den beiden Schweizern erst seinen dritten Erfolg überhaupt. Der Australian-Open-Champion von 2014 verwandelte nach 2:09 Stunden seinen zweiten Matchball - und trifft nun auf den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga.

Der Lokalmatador setzte sich gegen den Japaner Kei Nishikori 6:1, 6:4, 4:6, 3:6, 6:3 durch. Die Partie war Ende des zweiten Satzes für eine halbe Stunde unterbrochen worden, weil sich auf dem Centre Court wegen des starken Windes ein rund sechs Meter langes Teil der Verkleidung an der großen Video-Leinwand gelöst hatte und in die Zuschauerränge gestürzt war.

Sieben Jahre ist es her, da triumphierte Ana Ivanovic zuletzt bei den French Open. Nun ist die Serbin wieder nah dran. Im Viertelfinale schlug die ehemalige Nummer eins der Welt Jelina Switolina aus der Ukraine 6:3, 6:2. Damit spielt sie am Donnerstag gegen die Tschechien Lucie Safarowa um den Finaleinzug.

Ivanovic verwandelte nach 1:15 Stunden ihren dritten Matchball. Bei schwierigen äußeren Bedingungen und starkem Wind zeigte die 27-jährige Serbin eine starke und konzentrierte Leistung. Schon zuvor hatte die an sieben gesetzte Ivanovic alle sechs Duelle mit der Ukrainerin für sich entschieden.

Safarowa setzte sich in ihrem Viertelfinale 7:6, 6:3 gegen Garbine Muguruza aus Spanien durch. Einen Tag nachdem sie die French-Open-Favoritin Marija Scharapowa aus dem Turnier geworfen hatte, zeigte die Linkshänderin erneut eine solide Leistung und steht beim Grand-Slam-Turnier in Frankreich erstmals unter der letzten vier.

zaf/sid/dpa/rtr



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kugelsicher, 02.06.2015
1.
Die Linkshänderin (bei Frauen ziemlich selten) Safarowa wird, wenn sie nur annähernd so stark spielt wie gegen Sharapova, Ivanovic vom Platz scheuchen.
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