French Open Barty lässt Vondrousova im Finale keine Chance

Überraschend war Marketa Vondrousova bis ins Finale der French Open vorgedrungen. Gegen die Top-Ten-Spielerin Ashleigh Barty konnte sie im Endspiel aber wenig ausrichten.

Für Ashleigh Barty ist es der erste Grand-Slam-Titel
Vincent Kessler / REUTERS

Für Ashleigh Barty ist es der erste Grand-Slam-Titel


Die australische Tennisspielerin Ashleigh Barty hat die French Open gewonnen. Ihre Gegnerin im Endspiel war die 19 Jahre alte Tschechin Marketa Vondrousova, die als Qualifikantin ins Turnier gestartet und ohne Satzverlust ins Finale eingezogen war. Die Partie endete 6:1, 6:3 für die an Platz acht gesetzte Barty, die im Endspiel eine dominante Vorstellung zeigte und das Spiel nach rund 70 Minuten mit ihrem ersten Matchball entschied.

"Ich bin ein bisschen sprachlos. Ich habe ein perfektes Match gespielt, ich bin unglaublich stolz auf das, was ich erreicht habe. Das waren unglaubliche zwei Wochen", sagte die 23 Jahre alte Barty. Sie ist die erste australische French-Open-Siegerin seit Margaret Court 1973.

Vondrousova startete nervös und passiv in die Partie und hatte im ersten Satz schnell einen 0:4-Rückstand aufzuholen. Sie wurde zwar etwas mutiger, leistete sich deshalb aber viele Fehler, sodass der erste Durchgang schnell entschieden war. Im zweiten Satz stabilisierte sich Vondrousovás Spiel etwas - Barty war sie trotzdem unterlegen.

Es ist Bartys erster Einzel-Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier. Nach den US Open 2014 hatte die Junioren-Siegerin von Wimbledon 2011 eine Auszeit vom Tennis genommen, weil ihr die Strapazen zu viel waren und ihr der Sport keinen Spaß mehr machte.

Barty spielte unter anderem Kricket bei den Brisbane Heat, ehe sie 2016 ihr Comeback auf der WTA-Tour gab. Sie kämpfte sich von Platz 271 der Weltrangliste zurück in die Weltspitze, gewann in diesem Jahr in Miami das vierte Turnier ihrer Karriere - und jetzt ihr mit Abstand bedeutendstes. Am Montag rückt sie durch ihren Triumph auf Platz zwei der Weltrangliste vor.

mrk/sid



insgesamt 2 Beiträge
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hansriedl 08.06.2019
1. Im Finale keine Chance
Wenn man so spielt wie Markéta Vondrousová, kein Wunder. Ein selten schwaches Spiel, und so was im Finale.
jesse01 08.06.2019
2. stimmt
bin von ihr auch schwer enttäuscht. wenn man sieht, wie sie ohne Satzverlust durchs Turnier pflügte, mit wirklich tollen variablem Spiel, dann stand heute der schlechte Zwilling von ihr auf dem Platz. wirklich eines der schlechtesten Finals der letzten 20 Jahren, übergreifend bei allen GS Finals. war ja zum Glück schnell rum.
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