Spielabsagen bei den French Open Dauerregen - Zverev-Match gegen Djokovic verschoben

Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev sollte bei den French Open eigentlich am Mittwoch das Viertelfinale gegen Novak Djokovic bestreiten. Doch das Match wurde verschoben. Der Grund: Regen.

Nasser Untergrund bei den French Open
Clive Mason / Getty Images

Nasser Untergrund bei den French Open


Bei den French Open werden am Mittwoch keine Partien ausgetragen. Das gab der Veranstalter auf seiner Internetseite bekannt. "Wir bedauern, dass an diesem Mittwoch aufgrund widriger Wetterbedingungen keine Spiele mehr in Roland Garros ausgetragen werden", hieß es. In Paris hatte es den ganzen Tag lang geregnet.

Von den Absagen betroffen ist auch das Viertelfinalmatch des deutschen Tennisprofis Alexander Zverev. Der 22-Jährige sollte eigentlich gegen den Weltranglistenersten Novak Djokovic antreten. Die Partie findet nun am Donnerstag statt (frühestens um 14.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: Eurosport) - für diesen Tag ist die Wetterprognose deutlich günstiger.

Von der Verschiebung betroffen ist auch das Herren-Match zwischen dem Österreicher Dominic Thiem und Karen Chatschanow aus Russland. Für die Damen wird es eng: Am Donnerstag sollten laut Spielplan die beiden Halbfinals stattfinden, nun müssen erst einmal die Viertelfinals zwischen Simona Halep und Amanda Anisimova sowie Madison Keys und Ashleigh Barty nachgeholt werden.

Ein Dach ist erst in Planung

Im Herren-Einzel sind angesichts der Absage und der Verschiebung auf Donnerstag die Spieler in der oberen Hälfte des Tableaus benachteiligt. Während die Superstars Rafael Nadal und Roger Federer ihr Halbfinale am Freitag nach zwei Tagen Pause bestreiten können und mit Blick auf das Finale am Sonntag mehr Zeit zur Erholung hätten, muss der Gegner im Endspiel nun am Donnerstag, Freitag und Sonntag antreten.

Die French Open sind das einzige der vier Grand-Slam-Turniere, das aktuell über kein Stadion mit Dach verfügt. In Wimbledon ist neben dem Center-Court mittlerweile auch ein zweiter Platz überdacht, die Australian Open in Melbourne verfügen sogar über drei Stadien, in denen bei Regen oder extremer Hitze geschützt gespielt werden kann. Auch die US Open in New York haben zwei Arenen mit Dachkonstruktion.

Roland Garros beschränkt sich im Zuge seiner bereits begonnenen Umbaumaßnahmen, die nach Angaben der Turnier-Organisatoren 400 Millionen Euro nicht überschreiten sollen, auf ein überdachtes Stadion. Der Hauptplatz Philippe Chatrier soll mit einer ausfahrbaren Dachkonstruktion versehen werden. Elf regenschirmartige Elemente sollen sich dann innerhalb von fünfzehn Minuten auf einem Metallgerüst über den Court schieben lassen.

bka/sid/dpa

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