French-Open-Finale Henin demontiert Ivanovic

Im Finale der French Open machte Justine Henin mit ihrer Gegnerin kurzen Prozess. Für den Erfolg gegen die Serbin Ana Ivanovic brauchte die Titelverteidigerin nur etwa ein Stunde. Durch den Sieg stellte die Belgierin zudem eine alte Bestmarke ein.


Hamburg - Henin gewann das Finale 6:1, 6:2 gegen Ivanovic und gewann damit das wichtigste Sandplatzturnier der Welt zum dritten Mal in Folge. Dieser Titel-Hattrick war zuvor nur Monica Seles gelungen, die 1990, 1991 und 1992 in Paris triumphierte.

Siegerin Henin: Triumph in Paris
REUTERS

Siegerin Henin: Triumph in Paris

Für Henin war es nach 2003, 2005 und 2006 bereits der vierte French-Open-Titel. Für den Sieg gegen Ivanovic benötigte die Weltranglisten-Erste aus Belgien nur eine Stunde und fünf Minuten. "Ich kann noch gar nicht realisieren, was gerade passiert ist", sagte Henin, die ein Preisgeld von einer Million Euro kassiert.

Die unterlegene Ivanovic kann sich nach dem ersten Grand- Slam-Finale ihrer Karriere mit 500.000 Euro trösten. "Ich war sehr nervös, mein Aufschlag hat überhaupt nicht funktioniert. Aber Justine hat auch wirklich sehr gut gespielt", sagte die 19 Jahre alte Serbin.

Durch den Sieg ist Henin die Spielerin mit den viertmeisten Siegen in der Geschichte der French Open. Nur Chris Evert (USA, 7 Titel), Steffi Graf (6) und Margaret Court (Australien, 5) haben beim bedeutendsten Sandplatzturnier der Welt noch häufiger triumphiert.

Im Finale des Herrendoppels bezwangen Mark Knowles (Bahamas) und Daniel Nestor (Kanada) das tschechische Duo Lukas Dlouhy/Pavel Vizner 2:6, 6:3, 6:4. Für Knowles/Nestor war es nach den Australian Open 2002 und Wimbledon 2004 der dritte Triumph bei einem Grand-Slam-Turnier.

hut/sid/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.