French Open Struff bestätigt gegen Shapovalov seine starke Form

Für die deutschen Tennisprofis sind es bisher keine guten French Open. Immerhin kann sich Yannick Maden auf Rafael Nadal freuen und Jan-Lennard Struff warf mit Denis Shapovalov einen gesetzten Spieler aus dem Turnier.

Jan-Lennard Struff
Clive Brunskill Getty Images

Jan-Lennard Struff


"Ich bin schon ein bisschen verprügelt worden", sagte Yannick Hanfmann nach seiner 2:6, 1:6, 3:6-Niederlage gegen Sandplatzkönig Rafael Nadal. "Wenn meine Sachen besser funktioniert haben, hätte ich ihn ein bisschen mehr in Bedrängnis bringen können." Wie für Peter Gojowczyk und Rudi Molleker war so auch für Hanfmann bei den French Open bereits in der ersten Runde Schluss. Nadal trifft in der zweiten Runde erneut auf einen Deutschen: Yannick Maden.

Für das deutsche Glanzlicht sorgte Jan-Lennard Struff, der in guter Form angereist war und diese bestätigen konnte. Der Davis-Cup-Spieler besiegte den an Nummer 20 gesetzten Kanadier Denis Shapovalov in 2:10 Stunden 7:6 (7:1), 6:3, 6:4. "Shapo in drei Sätzen zu schlagen ist unglaublich", sagte er bei Eurosport.

Maden gelang es in einem sehr zähen Match im dritten Anlauf, erstmals die zweite Runde eines der vier Grand Slams zu erreichen. Der 29-Jährige besiegte in einem 3:06 Stunden dauernden Duell zweier Qualifikanten Kimmer Coppejans aus Belgien 7:6 (7:0), 7:5, 6:3. Struff und Maden sind nach Philipp Kohlschreiber und Oscar Otte die bislang einzigen von zehn deutschen Männern, die ihr Auftaktmatch gewinnen konnten.

Alexander Zverev soll am Dienstag (11 Uhr) in das Turnier einsteigen, allerdings ist Regen vorhergesagt. Sein Bruder Mischa ist bei seiner achten Teilnahme in Roland Garros zum siebten Mal in der ersten Runde gescheitert.

krä/sid



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