Sieg gegen Stephens Konta im Halbfinale der French Open - als erste Britin seit 1983

In wenig mehr als einer Stunde hat Johanna Konta Vorjahresfinalistin Sloane Stephens besiegt und ist in die Runde der letzten Vier eingezogen. Besonders bei eigenem Aufschlagspiel dominierte die Britin.

Johanna Konta steht nach den Australian Open 2016 und Wimbledon 2017 zum dritten Mal in einem Halbfinale
Kenzo Tribouillard / AFP

Johanna Konta steht nach den Australian Open 2016 und Wimbledon 2017 zum dritten Mal in einem Halbfinale


Johanna Konta aus Großbritannien hat die US-Amerikanerin Sloane Stephens, die noch im Vorjahr im Finale der French Open gestanden hatte, deutlich besiegt und hat das Halbfinale erreicht. 6:1, 6:4 stand es nach einer Stunde und elf Minuten für die 28-Jährige.

Im zweiten Satz punktete Konta bei achtzehn aufeinanderfolgenden Aufschlägen und leistete sich erst dann einen Doppelfehler. Es war der einzige Punkt, den sie in diesem finalen Satz bei eigenem Aufschlag abgab.

Auch Stephens zeigte sich beeindruckt von der Form ihrer Gegnerin. "Sie hat wirklich stark aufgeschlagen. Man kann wenig tun, wenn jemand so spielt", sagte die 26-Jährige. "Sie hat heute definitiv ihr Spiel gespielt, ich hatte keine Chance, in das Match zu kommen. Manchmal läuft es so."

Der Halbfinaleinzug Kontas war der erste einer britischen Spielerin seit 1983, als Jo Durie die Runde der letzten Vier in Roland Garros erreichte. Der bislang letzte britische Finaleinzug bei den Frauen war Sue Barker 1976 gelungen, die sich den Titel im Endspiel sichern konnte.

Im Halbfinale am Donnerstag trifft Konta nun auf Marketa Vondrousova. Die 19 Jahre alte Tschechin besiegte Petra Martic aus Kroatien 7:6 (7:1), 7:5 und steht zum ersten Mal in ihrer Karriere in einem Grand-Slam-Halbfinale.

tip/sid/Reuters



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jean-baptiste-perrier 04.06.2019
1. Hop oder Top!
Schön das Konta wieder oben mitmischen kann. Ich erinnere mich noch an Wimbledon 2017. Konta im Halbfinale mal wieder zu sehr mit der Brechstange gegen Venus Williams zugange. Deshalb dann das Finale Muguruza gegen Venus Williams. Und das war dann sehr enttäuschend. Bei geschlossenem Dach (gruselige Hallenturnier-Atmosphäre) hielt Venus Williams einen Satz gut mit. In Satz Nr. 2 ging ihr dann vollkommen die Luft aus. Insgesamt sehr enttäuschend. Den Titel hat Muguruza im Achtelfinale gegen Kerber gewonnen. Das Ding hätte auch Kerber gewinnen können (eines ihrer wenigen guten Matches 2017). Viertelfinale, Halbfinale und Finale waren für Muguruza danach Spaziergänge. Also ein Finale der Britin Konta gegen Muguruza bei gutem Wetter wäre schöner gewesen. Von daher hat Konta bei mir da noch was gutzumachen.
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