French Open Wozniacki verpasst Achtelfinale, auch Görges ist raus

Favoritensturz in Paris: Die Weltranglistenerste Caroline Wozniacki ist bei den French Open völlig überraschend in der dritten Runde ausgeschieden. Auch Julia Görges hat den Sprung ins Achtelfinale verpasst. Roger Federer kam dagegen problemlos weiter.

Tennisspielerin Wozniacki: Aus in Runde drei
AFP

Tennisspielerin Wozniacki: Aus in Runde drei


Hamburg - Caroline Wozniacki muss weiter auf ihren ersten Triumph bei einem Grand-Slam-Turnier warten. Die Weltranglistenerste aus Dänemark unterlag nach nur zwei Sätzen der Slowakin Daniela Hantuchova, Nummer 29 der Welt, 1:6, 3:6.

Auch die deutsche Hoffnungsträgerin Julia Görges hat den erstmaligen Einzug ins Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers verpasst. Die Weltranglisten-18. musste sich der ehemaligen Wimbledon-Finalistin und Lokalmatadorin Marion Bartoli 6:3, 2:6, 4:6 geschlagen geben.

Nach einer schnellen 1:0-Satzführung verlor Görges Mitte des zweiten Durchgangs ihren Rhythmus. Trotz einer starken Aufholjagd von 1:5 auf 4:5 im dritten Satz verpasste die 22-Jährige den Einzug in die Runde der letzten 16.

Nicht mehr dabei ist auch die Vorjahresfinalistin Samantha Stosur. Die an Nummer acht gesetzte Australierin verlor gegen die Argentinierin Gisela Dulko 4:6, 6:1, 3:6. Bereits am Donnerstag hatte die Niederländerin Arantxa Rus sensationell gegen die Weltranglisten-Zweite Kim Clijsters gewonnen.

Während sich Görges, Wozniacki und Stosur verabschiedeten, ist der ehemalige Weltranglistenerste Roger Federer ohne Probleme ins Achtelfinale eingezogen. Damit bleibt er in Paris weiter ohne Satzverlust. Federer bezwang den Serben Janko Tipsarevic 6:1, 6:4, 6:3. In der Runde der letzten 16 wartet auf den Schweizer entweder Landsmann Stanislas Wawrinka oder der Franzose Jo-Wilfried Tsonga.

Auch Titelverteidigerin Francesca Schiavone hat die dritte Runde unbeschadet überstanden. Die Italienerin profitierte von der Aufgabe ihrer Gegnerin Peng Shuai. Die Chinesin musste beim Stand von 6:3, 1:2 aus Sicht von Schiavone wegen einer Verletzung aufgeben.

jjo/dpa/sid



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