Gewichtheben WM startet ohne neun gesperrte Nationen

Aserbaidschan, Armenien, Russland - das sind traditionelle Gewichtheber-Nationen. Aber die WM findet ohne sie statt. Der Weltverband reagiert damit auf die zahlreichen Dopingfälle in der Sportart.

Gewichtheber bei den Asienspielen 2013
DPA

Gewichtheber bei den Asienspielen 2013


Neun Top-Nationen dürfen an der bevorstehenden WM der Gewichtheber in den USA nicht teilnehmen: Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, China, Moldawien, Kasachstan, Russland, die Türkei und die Ukraine. Ihren Athleten sind bei Nachkontrollen der Urinproben von den Olympischen Spielen 2008 und 2012 mehrfach Dopingverstöße nachgewiesen worden. Die Nationalverbände sind für ein Jahr gesperrt. Die Titelkämpfe finden vom 27. November bis 5. Dezember in Anaheim statt.

Acht deutsche Gewichtheber sind dagegen für die WM nominiert. Das hat der Bundesverband Deutscher Gewichtheber (BVDG) am Montag beschlossen. Erfahrenster Athlet im Team ist Jürgen Spieß. Der 33-Jährige startet in der Klasse bis 94 Kilogramm. Größter internationaler Erfolg des dreimaligen Olympiateilnehmers ist der Gewinn des Europameistertitels im Zweikampf 2009.

Der mehrfache EM-Medaillengewinner Almir Velagic als erfolgreichster deutscher Superschwergewichtler ist nach zwei Operationen noch nicht fit. Frauen sind aus Leistungsgründen nicht am Start.

aha/dpa

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Waldemar Peschel 06.11.2017
1. ...na dann...
...machen diese "klassischen" Gewichthebernationen ihr eignes Event - mit hoher Siegprämie, garantiertem Ruhm für die Sieger und ohne störendes "Dopinggequatsche" der Verbände, die ihre Heber am Rande des Existenzminimums Eisen heben lassen. Mit ferrosexuellem Gruß" die Heberkrampe"
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