Giro d'Italia Doping-Razzia nach 16. Etappe

Die italienische Polizei hat eine groß angelegte Doping-Razzia durchgeführt. Die Fander nahmen die Hotelräume mehrerer Rennställe unter die Lupe.


Corvera in Badia - Drei Stunden nach Ende der 16. Etappe durchsuchten die Doping-Inspekteure die Quartiere von vier Teams. Dabei handelte es sich um die Rennställe Saeco, Mapei, Mercantone uno und Panaria. Bisher gibt es allerdings keine Informationen über mögliche Doping-Beweise.

Der Mapei-Team-Manager Aldo Sassi berichtet, dass die Ermittler nach den offiziellen medizinischen Aufzeichnungen seines Teams gesucht hätten. Im Mapei-Team war vor der Razzia bereits der Fahrer Stefano Garzelli wegen Dopings disqualifiziert worden. Sassi erklärte: "Wenn es einen positiven Test gegeben hat, wird in Italien wohl automatisch ermittelt." Insgesamt wurden beim diesjährigen Giro d'Italia schon vier Fahrer des Dopings überführt.



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