Giro d'Italia Schumacher verpasst Etappensieg nur knapp

Es war der Tag der Außenseiter bei der diesjährigen Italien-Rundfahrt. Am Ende kämpften elf Fahrer um den Sieg, ein Deutscher aus dem Team Gerolsteiner verfehlte dabei seinen zweiten Tageserfolg.


Hamburg - Stefan Schumacher hatte nach seinem Triumph auf der 3. Etappe sogar für zwei Tage das Rosa Trikot des Gesamtführenden getragen. Diesmal gab es aber keine steile Zieleinfahrt wie noch bei dem Abschnitt nach Namur, deshalb konnte der Deutsche den taktischen Spielchen seiner Mitstreiter auf den letzten Kilometern nach Domodossola nur wenig entgegensetzen. Er wurde Vierter.

Gerolsteiner-Profi Schumacher: Taktische Spielchen
AFP

Gerolsteiner-Profi Schumacher: Taktische Spielchen

Den Sieg auf der 14. Etappe holte sich der Kolumbianer Luis Laverde, der im Schlussspurt den Spanier Franciso Perez hinter sich ließ. Vor Schumacher kam auch noch Paolo Tialongo aus Italien ins Ziel.

Die Favoriten um den Gesamtführenden Ivan Basso schonten sich nach der gestrigen Alpenetappe. Das Hauptfeld mit dem CSC-Fahrer und Jan Ullrich kam mit einem Rückstand von 7:50 Minuten auf die Spitzengruppe ins Ziel.

bri/sid



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