U.S. Open Donald übernimmt nach Chaos-Tag die Führung

Der erste Tag der U.S. Open der Golfer verlief turbulent, Unwetter sorgte für eine Unterbrechung. In Führung liegt der Brite Luke Donald. Marcel Siem zeigte wie Martin Kaymer eine durchwachsene Leistung - und ärgerte sich über einen manipulierten Schläger.

Luke Donald: Konnte wegen Abbruch nur 13 Löcher zu Ende spielen
AP/dpa

Luke Donald: Konnte wegen Abbruch nur 13 Löcher zu Ende spielen


Hamburg - Schlechtes Wetter hat den ersten Tag der U.S. Open 2013 kräftig durcheinandergebracht. Wegen Regen musste die Auftaktrunde zunächst für dreieinhalb Stunden unterbrochen und am Ende wegen Dunkelheit gar ganz abgebrochen werden.

Die beiden deutschen Golfprofis Marcel Siem und Martin Kaymer zeigten in Ardmore im US-Bundesstaat Pennsylvania durchwachsene Leistungen. Zu den vielen Spielern, die ihre 18 Löcher nicht beenden konnten, gehörte auch Kaymer, der auf dem Par-70-Kurs im Merion Golf Club nach 13 Löchern und drei Bogeys drei über Par lag.

Siem spielte ebenfalls eine 73 und lag damit im breiten Mittelfeld. Nach drei Bogeys gelang dem 32-Jährigen zunächst ein Eagle an der 10, dann aber fiel Siem durch einen Doppel-Bogey an der 16 wieder zurück. Siem musste seine Runde nach seinem Abschlag an Loch vier unterbrechen, als auf der Anlage das Signalhorn ertönte. Ein Gewitter nahte. Wie er nach seiner Runde feststellte, wurde in der Pause sein Putter manipuliert. "Irgendjemand oder irgendwas hat meinen Putter verbogen", sagte Siem dem Internetportal golf.de: "Wir können uns nicht erklären, wie das passieren konnte."

Stark präsentierte sich der viermalige Major-Sieger Phil Mickelson, der mit einer 67 zunächst als Führender ins Clubhaus kam. Besser lag jedoch auf dem Leaderboard zum Zeitpunkt des Abbruchs Kaymers Flightpartner Luke Donald. Der ehemalige Weltranglistenerste aus England lag nach 13 Löchern vier unter Par. Wie Mickelson lag US-Masterssieger Adam Scott aus Australien drei unter Platzstandard, hatte aber erst 11 Löcher gespielt.

Der Weltranglistenerste Tiger Woods, im Top-Flight mit Scott und dem Nordiren Rory McIlroy, hatte nach Problemen mit dem rechten Handgelenk auch Schwierigkeiten mit dem Kurs. Woods, der den letzten seiner 14 Major-Triumphe 2008 bei den U.S. Open gefeiert hatte, lag nach 11 Löchern zwei über Par.

Bereits an Loch eins hatte sich Woods nach einem Schlag aus dem hohen und schweren Rough das Handgelenk geschüttelt, das Gleiche ereignete sich an Loch 11, wo er sich ebenfalls aus dem hohen Gras abseits des Fairways befreien musste.

luk/sid



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