Golf-Masters in Augusta Kaymer verspielt seine Chancen

Am dritten Tag des Golf-Masters in Augusta musste Martin Kaymer seine Hoffnungen auf eine vordere Platzierung begraben. An der Spitze liegen vor der Finalrunde zwei Europäer.

Martin Kaymer
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Martin Kaymer


Martin Kaymer hat am dritten Tag beim 81. Masters eine gute Ausgangsposition für die Finalrunde verspielt. Der deutsche Top-Golfer fiel am Samstag (Ortszeit) nach einer 74er-Runde mit insgesamt 220 Schlägen vom 16. auf den 28. Platz zurück. Beste Chancen auf den Titel beim ersten Major des Jahres haben Justin Rose aus England und der Spanier Sergio Garcia.

Für den zweimaligen Major-Sieger Kaymer lief es am sogenannten Moving Day nicht rund. "Ich habe nicht so gut Schläge machen können wie an den vergangenen beiden Tagen zuvor", sagte er. Kaymer nahm sich mit drei Bogeys und einem Doppelbogey die Möglichkeiten, seine Position in der Gesamtwertung zu verbessern. Auf der anderen Seite spielte der 32-Jährige auch drei Birdies. "Ich habe mich zwar wieder zurückgekämpft, aber dann wieder zu wenig Chancen erarbeitet. Das war mein Hauptproblem heute", analysierte Kaymer.

Keine Probleme gab es am dritten Tag dagegen mit dem zuvor unberechenbaren Wind. "Der Golfplatz war sehr gut bespielbar", sagte Kaymer zur den Bedingungen im US-Bundesstaat Georgia. "Heute konnte man frei aufspielen."

Spannend geht es vor dem Abschlusstag des mit zehn Millionen Dollar dotierten Traditionsturniers an der Spitze zu. Mit dem Engländer Justin Rose und Sergio Garcia aus Spanien führen zwei Europäer die Rangliste mit jeweils 210 Schlägen an. Olympiasieger Rose gelang mit einer 67er-Runde das beste Tagesergebnis. Neben dem Führungsduo haben auch noch der Dritte Rickie Fowler (211 Schläge) sowie die US-Amerikaner Jordan Spieth, Ryan Moore und Charley Hoffman (je 212) Siegchancen.

goe/dpa



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