117. US Open Fowler nach starkem Auftakt in Führung

Toller Start von Rickie Fowler: Der US-Golfstar liegt nach dem ersten Tag der US Open in Führung. Martin Kaymer spielte eine Par-Runde - bester Deutscher war aber ein anderer.

Rickie Fowler
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Rickie Fowler


Zum ersten Mal in der Geschichte der US Open wird das zweite Major des Jahres in Erin Hills ausgetragen. Dort stellte Rickie Fowler zum Auftakt direkt einen Rekord für die erste Runde ein, der US-Amerikaner blieb sieben Schläge unter Par. Das war zuvor nur Jack Nicklaus und Tom Weiskopf 1980 in Baltusrol gelungen.

Fowler benötigte 65 Schläge auf dem Par-72-Kurs, Erin Hills ist der längste Platz in der Turniergeschichte, und damit einen weniger als seine Verfolger Paul Casey (England) und Xander Schauffele (USA).

Deutschlands Golfstar Martin Kaymer, der die US Open 2014 in Pinehurst gewonnen hatte, spielte zum Auftakt eine Par-Runde. Der 32-Jährige belegte zunächst den geteilten 45. Platz. Kaymer spielt an den ersten beiden Tagen im "Champions-Flight" an der Seite von Top-Favorit Dustin Johnson (USA/Sieger 2016) und Jordan Spieth (USA/2015). Titelverteidiger Johnson beendete seine erste Runde mit 75 Schlägen, Spieth kehrte mit 73 Schlägen ins Clubhaus zurück. Auch andere Stars wie Jason Day (79 Schläge) oder Rory McIlroy (78) müssen sich steigern.

Besser machte es Stephan Jäger bei seiner zweiten US-Open-Teilnahme. Der zweite Deutsche blieb einen Schlag unter Par und geht als geteilter 29. in den zweiten Tag.

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Golf-Major US-Open: Deutsche nur mit Außenseiterchancen

Für eine Schrecksekunde für Profis und Zuschauer sorgte der Absturz eines Zeppelins unweit des Platzes, bei dem der Pilot des Werbe-Luftschiffs schwere Brandverletzungen erlitt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht, teilte das Büro des Washington County Sheriffs mit.

Bei dem Absturz, der sich eine halbe Meile (rund 800 Meter) vom Golfkurs in Erin Hills auf freiem Gelände ereignete, sei der Zeppelin in Rauch und Flammen aufgegangen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Golfprofis gerade auf der ersten Runde. Die Werbung auf dem Luftschiff gehörte laut Mitteilung des US-Golfverbandes nicht zu den offiziellen Sponsoren der 117. US Open.

max/dpa/AP



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