US-Sportler gegen Trump "Peinlichkeit für die Welt"

Die Kontroverse zwischen Präsident Donald Trump und US-Sportlern findet kein Ende. Jetzt hat auch Basketball-Starcoach Gregg Popovich deutliche Worte gefunden. Trump benehme sich "wie ein Sechstklässler".

Basketball-Coach Gregg Popovich
AP

Basketball-Coach Gregg Popovich


Der amerikanische Basketball-Trainer Gregg Popovich hat US-Präsident Donald Trump für dessen Umgang mit NBA-Superstar Stephen Curry kritisiert. "Widerlich. Wie ein Sechstklässler, der in seinem Hinterhof eine Party veranstalten will und feststellt, dass jemand nicht kommen will und ihn deshalb wieder auslädt", sagte Popovich am traditionellen Medientag der NBA.

Curry hatte zuletzt mitgeteilt, dass er die obligatorische Einladung des Präsidenten für NBA-Champion Golden State Warriors ins Weiße Haus nicht annehmen wolle. Daraufhin hatte Trump die Einladung wieder zurückgezogen. "Unser Land ist eine Peinlichkeit für die Welt", sagte Popovich, Trainer des fünfmaligen NBA-Meisters San Antonio Spurs.

Der Konflikt zwischen Trump und US-Sportlern war am Wochenende eskaliert, nachdem der Präsident Profis, die die US-Nationalhymne demonstrativ boykottieren, als "Hurensöhne" beschimpft und ihre Entlassung verlangt hatte.

aha/sid



insgesamt 69 Beiträge
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shinobi42 26.09.2017
1. Eine Beleidigung für Sechstklässler
Also ich kenne eine Reihe von Jugendlichen, die gerade in die 6. Klasse gehen und keiner von denen hat würde andere Leute ernsthaft als Hurensöhne bezeichnen. Ich würde den amerikanischen Sportlern empfehlen, T-Shirts mit den Portraits ihrer Mütter bei der Hymne zu tragen und damit den durchgeknallten Präsidenten implizit fragen, ob er diese wirklich für Huren hält.
odenkirchener 26.09.2017
2. Ich kenne Kneipen,
da hätten seine Bodygards nach so'nem Spruch aber gut zu tun. Als Christ, erkenne ich keine Beleidigung darin bei der Hymne zu knien.
suburber 26.09.2017
3. Hurensöhne
Ich bin fast vollkommen bei meinem Vorredner: gute Idee mit den T-Shirts. Als Lehrer an einer Grundschule in Berlin höre ich das Wort "Hurensohn"allerdings fast täglich von Fünft- und Sechstklässlern......Leider!
catho 26.09.2017
4. Respekt.
Wer außer Donald Trump könnte die Worte "Hurensöhne" und "Respekt" so schön in einem einzigen Satz unterbringen? Und wie viel spalterischen Hass werden seine Anhänger noch dulden, solange er nur die Nationalismuskarte offensiv genug ausspielt? Man stelle sich nur für einen Moment Frau Merkel vor, die Gleiches über Mesut Özil sagt, weil dieser die Nationalhymne nicht mitsingt. Eine absurde Vorstellung.
MeinungVonMir 26.09.2017
5. Unterlegener Intellekt...
Meine Tochter ist noch nicht mal in der sechsten Klasse und ich halte sie im Schnitt für wesentlich intelligenter und sie hat ein deutlich besseres Benehmen, als der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Ein solcher Präsident ist ein Armutszeugnis für das ganze Volk (so wie die 13% der AfD für uns), aber das wurde ja nun auch schon zu Genüge gesagt. Ändert nichts und damit eigentlich auch sinnlos...
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