Aufgedreht bis zum Anschlag: Einst brachten die Niederländer den Kaffeebaum nach Surinam und begannen in der Kolonie mit dem konzentrierten Anbau dieser Pflanze mit dem belebenden Wirkstoff Koffein. In der vergangenen Woche siegte bei den Panamerikanischen Spielen in Santo Domingo über die 800-Meter-Distanz Letitia Vriesde aus Surinam souverän, doch die Medaille musste der Vize-Weltmeisterin von 1995 wenig später wieder abgenommen werden. Vriesde hatte einfach zuviel Kaffee getrunken. Unglaublich viel, um genauer zu sein. Denn die Dopingkontrolleure wiesen im Körper der in den Niederlanden lebenden 38-Jährigen einen Koffeinwert nach, der auf klare Manipulation schließen ließ. "Sie hätte fünf Gallonen Kaffee trinken müssen, um den Koffein-Level zu erreichen, der bei ihr festgestellt worden ist", sagte Mario Vasquez Rana, der Präsident der panamerikanischen Sportorganisation. Vriesde wollte dem auch gar nicht widersprechen und gab ihr Vergehen sofort zu.
AFP

Aufgedreht bis zum Anschlag: Einst brachten die Niederländer den Kaffeebaum nach Surinam und begannen in der Kolonie mit dem konzentrierten Anbau dieser Pflanze mit dem belebenden Wirkstoff Koffein. In der vergangenen Woche siegte bei den Panamerikanischen Spielen in Santo Domingo über die 800-Meter-Distanz Letitia Vriesde aus Surinam souverän, doch die Medaille musste der Vize-Weltmeisterin von 1995 wenig später wieder abgenommen werden. Vriesde hatte einfach zuviel Kaffee getrunken. Unglaublich viel, um genauer zu sein. Denn die Dopingkontrolleure wiesen im Körper der in den Niederlanden lebenden 38-Jährigen einen Koffeinwert nach, der auf klare Manipulation schließen ließ. "Sie hätte fünf Gallonen Kaffee trinken müssen, um den Koffein-Level zu erreichen, der bei ihr festgestellt worden ist", sagte Mario Vasquez Rana, der Präsident der panamerikanischen Sportorganisation. Vriesde wollte dem auch gar nicht widersprechen und gab ihr Vergehen sofort zu.