Ihr tickt wohl nicht richtig! Als der Brite Dwain Chambers beim Leichtathletik-Meeting in London letzten Freitag im 100-Meter-Lauf über die Ziellinie rauschte, traute er zunächst seinen Augen nicht. Sensationelle 9,53 Sekunden wurden angezeigt, ein absoluter Fabelweltrekord, denn so schnell war bislang noch niemand auf der Welt gesprintet. Doch ehe der Europameister zur Ehrenrunde ansetzen konnte, wurde Chambers von den Offiziellen zurückgepfiffen. Grund: Die elektronische Zeitmessung hatte nicht ordnungsgemäß funktioniert. Die tolle Zeit wurde später annulliert und Chambers bekam handgestoppte 10,0 Sekunden zugewiesen. Wie übrigens auch die ersten Fünf dieses Laufes. Immerhin funktionierte die Zielfotoanlage und Chambers durfte sich anschließend als offizieller Sieger feiern lassen.
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Ihr tickt wohl nicht richtig! Als der Brite Dwain Chambers beim Leichtathletik-Meeting in London letzten Freitag im 100-Meter-Lauf über die Ziellinie rauschte, traute er zunächst seinen Augen nicht. Sensationelle 9,53 Sekunden wurden angezeigt, ein absoluter Fabelweltrekord, denn so schnell war bislang noch niemand auf der Welt gesprintet. Doch ehe der Europameister zur Ehrenrunde ansetzen konnte, wurde Chambers von den Offiziellen zurückgepfiffen. Grund: Die elektronische Zeitmessung hatte nicht ordnungsgemäß funktioniert. Die tolle Zeit wurde später annulliert und Chambers bekam handgestoppte 10,0 Sekunden zugewiesen. Wie übrigens auch die ersten Fünf dieses Laufes. Immerhin funktionierte die Zielfotoanlage und Chambers durfte sich anschließend als offizieller Sieger feiern lassen.