Handball-Champions-League Hammergruppe für den THW Kiel

Kielce, Madrid und Kolding: Der THW Kiel hat die härteste Gruppe in der Handball-Champions-League erwischt. Aufatmen dagegen beim Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt, der vermeintlich einfache Lose bekam und noch auf einen deutschen Gegner wartet.

Kiel-Trainer Gislason: In der Gruppenphase gegen Madrid und Kielce
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Kiel-Trainer Gislason: In der Gruppenphase gegen Madrid und Kielce


Hamburg - Der deutsche Handball-Meister THW Kiel hat in der Champions League eine schwierige Gruppe zugelost bekommen. Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason trifft auf den polnischen Club Vive Targi Kielce, Halbfinalist der vergangenen Saison, den dreifachen Champions-League-Sieger Atlético Madrid (früher Ciudad Real), den dänischen Vizemeister KIF Kolding Kopenhagen, den französischen Vizemeister Dunkerque HB sowie einen Qualifikanten, der Anfang September ermittelt wird.

"Die schwerste aller Gruppen, aber hochinteressant für unsere Fans. Nun wollen wir die offene Rechnung gegen Kielce begleichen", sagte Kiels Manager Klaus Elwardt. Der kommende Saison im Umbruch befindliche THW hatte beim Final-Four Anfang Juni in Köln das Spiel um Platz drei gegen Kielce verloren.

In der Gruppe D kommt es zu einem deutschen Duell. Die SG Flensburg-Handewitt, Tabellenzweiter der vergangenen Bundesligasaison, trifft unter anderem auf den Sieger des Qualifikationsspiels zwischen Titelverteidiger HSV Hamburg und Füchse Berlin. Ebenfalls in der Gruppe spielen der dänische Meister Aalborg, der slowenische Titelträger Gorenje Velenje, der spanische Champions-League-Debütant La Rioja sowie der Sieger des Qualifikationsspiels Halmstad (Schweden) gegen Esch (Luxemburg). "Eine interessante Gruppe ohne große Reisestrapazen", sagte Flensburgs Manager Dierk Schmäschke.

Löwen gegen Veszprem und Celje

Die Rhein-Neckar Löwen, die sich als Bundesligadritter für die Königsklasse qualifiziert hatten, können ebenfalls auf den Achtelfinaleinzug hoffen. Der EHF-Pokalsieger trifft in Gruppe A auf das ungarische Spitzenteam MKB Veszprem, den kroatischen Rekordmeister HC Zagreb, den russischen Vizemeister St. Petersburg HC, RK Celje aus Slowenien sowie einen Qualifikanten. "Interessant, bunt gemischt und mit weiten Reisen" lautete das Fazit von Löwen-Manager Thorsten Storm.

Die Gruppenphase wird an zehn Spieltagen zwischen Ende September und Anfang März 2014 ausgespielt. Die ersten vier Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für die Achtelfinals.

In der Frauen-Champions-League trifft der Deutsche Meister Thüringer HC in Gruppe A auf Titelverteidiger Györ aus Ungarn, den Rekordsieger Hypo Niederösterreich sowie den Sieger eines Qualifikationsturniers inklusive des dreifachen CL-Siegers Viborg HK aus Dänemark. Sollte der deutsche Vizemeister HC Leipzig sein Qualifikationsturnier am 14./15. September gewinnen, trifft er in Gruppe C auf Krim Mercator Ljubljana (Slowenien), Metz Handball (Frankreich) und IK Sävehof (Schweden).

ham/dpa



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