Handball Gummersbach in Champions League weiter

Gummersbach hat als dritte deutsche Mannschaft nach Kiel und Flensburg-Handewitt das Viertelfinale der Champions League erreicht. Der VfL siegte auch im zweiten Spiel gegen den russischen Club Medwedi Tschechow. Auch Magdeburg und Hamburg sind weiter im Europacup dabei.


Leverkusen - Eine Woche nach dem 37:31-Hinspielerfolg gewann der deutsche Rekordmeister auch das Achtelfinal-Rückspiel
gegen den russischen Club Medwedi Tschechow mit 32:29 (17:17). Das Team von Trainer Alfred Gislason spielte vor 2.459 Zuschauern in der Wilhelm-Dopatka-Halle in Leverkusen souverän auf. Beste VfL-Werfer waren Daniel Narcisse und Robert Gunnarsson mit jeweils sieben Toren.

Gummersbacher Narcisse (l.) und Vucicevic: Erfolgreicher Einsatz
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Gummersbacher Narcisse (l.) und Vucicevic: Erfolgreicher Einsatz

"Das Viertelfinale war unser Ziel vor der Saison. Ich bin natürlich sehr zufrieden, dass wir das geschafft haben. Wir haben uns sehr schwer getan, weil wir auf den Rückraumpositionen Probleme hatten", sagte Gummersbachs Trainer Alfred Gislason und blickte gleich aufs nächste Spiel: "Wir müssen jetzt auf die Beine kommen, denn am Dienstag wartet in Magdeburg eine ganz schwere Aufgabe im Pokal."

In einem ausgeglichenen Spiel konnten sich die Gäste trotz ihrer
Offensivbemühungen keinen deutlichen Vorsprung erspielen. Mehr als einen zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprung ließ die starke Gummersbacher Defensive nicht zu, vor allem glänzten dabei die VfL-Torhüter Nandor Fazekas mit zwölf sowie Goran Stojanovic mit sieben Paraden. Der VfL lief zu keiner Phase Gefahr, den Sechs-Tore- Vorsprung aus dem Hinspiel noch zu verspielen. In der Schlussphase machten die Gastgeber aus einem 26:28-Rückstand sogar noch einen 32:29-Erfolg.

Ebenfalls die Runde der letzten acht Teams erreichten der SC Magdeburg im EHF-Pokal und der HSV Hamburg im Pokalsiegerwettbwerb. Die Magdeburger verloren das deutsche Rückspiel-Duell bei Kronau-Östringen zwar mit 34:38, profitierten aber vom 39:26-Erfolg aus dem Hinspiel in eigener Halle. Der HSV gewann bei Wisla Plock auch die zweite Partie mit 35:24 und geriet dabei wie im Hinspiel (39:26) nie in Gefahr. Die Viertelfinals in allen europäischen Wettbewerben werden am kommenden Dienstag in Wien ausgelost und im nächsten Jahr nach der WM in Deutschland gespielt.

kai/dpa



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