Handball HSV trennt sich von Trainer Carlén

In Hamburg sagt man Tschüss: Der Handball-Meister HSV trennt sich von Trainer Per Carlén. Unter dem Schweden scheint die Titelverteidigung bereits zur Saisonmitte ausgeschlossen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

HSV-Trainer Carlén: Zum Jahreswechsel ist Schluss an der Elbe
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HSV-Trainer Carlén: Zum Jahreswechsel ist Schluss an der Elbe


Hamburg - Der 29. Dezember 2011 war kein guter Tag für Erstliga-Trainer. Erst trennte sich Fußball-Bundesligist SC Freiburg von Marcus Sorg - und nun hat es den Coach von Handball-Meister HSV Hamburg erwischt. Per Carlén werde zum Jahresende von seinen Aufgaben entbunden, teilte der Verein am Donnerstag auf seiner Internetseite mit.

Eine Entscheidung über einen Nachfolger für den Schweden sei noch nicht gefallen, hieß es. Gespräche mit Kandidaten für das Amt sollen im Januar aufgenommen werden. "Wir werden die spielfreie Zeit nutzen, um eine Lösung der Situation zu finden", wurde Präsident Martin Schwalb zitiert. In Hamburg gibt es seit längerem Gerüchte, dass Zvonimir "Noka" Serdarusic auf Carlen folgen könnte.

Carlén hatte den Posten bei den Hamburgern erst zum Saisonstart übernommen, war nach dem bislang mäßigen Saisonverlauf aber in die Kritik geraten. In der Bundesliga hat der Titelverteidiger bereits vier Niederlagen einstecken müssen. Gegen die noch verlustpunktfreien Rekordstarter vom THW Kiel scheint die Titelverteidigung schon zur Saisonmitte ausgeschlossen. Zudem präsentierten sich die Hamburger bislang zu unbeständig.

In Hamburg trainierte der 51-Jährige unter anderem seinen Sohn, den langzeitverletzten Oscar Carlén. Gemeinsam waren sie von der SG Flensburg-Handewitt an die Elbe gewechselt.

luk/dpa/dapd

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