Handball-WM Olympiasieger Dänemark scheitert im Achtelfinale

Der Topfavorit der Handball-WM ist ausgeschieden. Dänemark unterlag im Achtelfinale überraschend Ungarn. Kroatien und Schweden erreichten hingegen die Runde der besten Acht.

Mikkel Hansen
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Mikkel Hansen


Nicht nur Europameister Deutschland hat bei der Handball-WM in Frankreich eine Enttäuschung hinnehmen müssen. Auch Olympiasieger Dänemark ist sensationell schon im Achtelfinale gescheitert. Die Dänen unterlagen Ungarn in Albertville 25:27 (12:13). Dabei halfen dem Team des scheidenden Trainers Gudmundur Gudmundsson auch die acht Tore ihres Superstars Mikkel Hansen nicht. Die Dänen lagen in der Partie nicht einmal in Führung. Für Ungarn war Mate Lekai mit sechs Toren am erfolgreichsten.

Der zweimalige Europameister und WM-Topfavorit Dänemark muss damit weiter auf seinen ersten Weltmeister-Titel warten. Die Ungarn spielen dagegen nun am Dienstag (17 Uhr) im Viertelfinale gegen Norwegen.

Deutschlands Gruppengegner Kroatien hat ebenfalls den Sprung in die Runde der besten acht Teams geschafft. Die Kroaten besiegten Ägypten in Montpellier 21:19 (13:7). Kroatien spielt damit im Viertelfinale gegen den EM-Zweiten Spanien.

Schweden zog problemlos ins Viertelfinale ein. Gegen Weißrussland setzten sich die Skandinavier in Lille 41:22 (24:11) durch. Bester Werfer der Schweden war der Flensburger Bundesliga-Profi Jim Gottfridsson mit acht Toren vor dem Kieler Niclas Ekberg mit sieben Toren. Nun kommt es für Schweden im Viertelfinale am Dienstag in Lille zum Duell mit Gastgeber und Topfavorit Frankreich.

Am Vortag hatte sich außerdem Slowenien qualifiziert. Die Slowenen spielen nun im Viertelfinale in Paris gegen Katar, das Deutschland bezwungen hatte.

max/dpa

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aurichter 23.01.2017
1. Kein Taktiker
Zitat/Deutschlands Gruppengegner Kroatien hat ebenfalls den Sprung in die Runde der besten acht Teams geschafft. Die Kroaten besiegten Ägypten in Montpellier 21:19 (13:7). Kroatien spielt damit im Viertelfinale gegen den EM-Zweiten Spanien./Ende. Da hätte Sigurdsson mal etwas überlegen müssen, Sepp Herberger lässt grüßen. Schon der Satz aus dem Vorbericht, als es hiess dass Qatar der nächste Gegner ist, wir sind stärker als bei der letzten Niederlage, in etwa so, die hauen wir raus mit links. Bumms bist buten sagt der Norddeutsche da gern, wer hoch fliegt, der fällt bekanntlich auch tief.
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