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27. Januar 2019, 18:59 Uhr

Triumph vor heimischer Kulisse

Dänemark ist Handball-Weltmeister

Zehnter Sieg im zehnten Spiel: Dänemark hat in einem einseitigen Finale auch Norwegen überrannt und sich seinen ersten Weltmeistertitel gesichert.

Gastgeber Dänemark hat das WM-Finale gewonnen und ist Handball-Weltmeister. In Herning siegte das Team um Starspieler Mikkel Hansen gegen zeitweise komplett überforderte Norweger 31:22 (18:11). Dänemark sicherte sich damit erstmals den Titel als beste Handballmannschaft der Welt, für Deutschland-Bezwinger Norwegen war es nach dem zweiten Platz in Frankreich 2017 die zweite WM-Silbermedaille.

Bis zum Stand von 4:4 konnten die Norweger noch Schritt halten, dann zogen die Dänen davon. Erst traf Rechtsaußen Lasse Svan zur Führung, dann durchbrach Torwart Niklas Landin das bisherige Muster der norwegischen Ausgleichstreffer mit einer herausragenden Parade, und Mikkel Hansen baute den dänischen Vorsprung direkt aus.

Beide Teams zeigten schnellen, attraktiven Handball. Den großen Unterschied machte die dänische Defensive. Entweder gelang den Verteidigern der Block, oder Landin wehrte die Würfe der Norweger ab. Bis zur Halbzeit baute der WM-Gastgeber seinen Vorsprung so kontinuierlich aus und ging mit einem deutlichen 18:11-Vorsprung in die Pause.

Auch nach Wiederbeginn ging die Partie so weiter wie in Halbzeit eins. Norwegen scheiterte, begleitet von dauerhaften Buhrufen des Publikums, immer wieder an Landin, Dänemark traf gnadenlos weiter. Nur einmal ließen sie Norwegen zweimal hintereinander treffen - nur um durch Rasmus Lauge, zweimal Mikkel Hansen, Morten Olsen und Magnus Landin fünf Mal in Folge zuzuschlagen. 26:15 - elf Tore vor.

Norwegen spielte noch mit und kam zu eigenen Toren, es reichte jedoch nicht, um Dänemark noch einmal zu gefährden. Am Ende hatte der WM-Gastgeber einen Vorsprung von neun Toren.

tip

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