Handball-WM 2019 Schwere Gruppe für deutsche Handballerinnen

Die DHB-Auswahl trifft bei der Weltmeisterschaft in Japan schon in der Vorrunde auf Welt- und Europameister Frankreich. Auch mit dem Bezwinger der vorherigen WM bekommt es das Team zu tun.

Deutschlands Trainer Henk Groener in der WM-Qualifikation
Guido Kirchner / DPA

Deutschlands Trainer Henk Groener in der WM-Qualifikation


Die deutschen Handballerinnen treffen bei der Weltmeisterschaft in Japan bereits in der Vorrunde auf schwere Gegner. Neben Frankreich trifft das Team auf den EM-Achten Dänemark, Asienmeister Südkorea, Südamerika-Champion Brasilien und Australien. Das ergab die Auslosung am Freitag in Tokio.

"Frankreich als aktueller Weltmeister ist sicherlich ein Hammer, aber gegen alle anderen Mannschaften können wir mit einer guten Leistung selbstbewusst antreten", sagte Axel Kromer, Sportvorstand des Deutschen Handballbunds (DHB). "Das wird ein offenes Rennen, aber wir haben bereits bei der EM 2018 gezeigt, dass wir gegen Top-Nationen erfolgreich bestehen können."

Die WM findet vom 30. November bis 15. Dezember in Kunamoto statt. Die jeweils ersten drei Teams der vier Vorrundengruppen erreichen die Hauptrunde, die in zwei Gruppen mit jeweils sechs Mannschaften ausgespielt wird. Im Falle des Weiterkommens drohen den deutschen Frauen mit dem WM- und EM-Dritten Niederlande und dem dreimaligen Weltmeister Norwegen weitere hochkarätige Gegner.

Ein Einzug ins Viertelfinale wäre ein Erfolg für das Team, denn in der Hauptrunde geht es auch um die Qualifikation für eines von drei Olympia-Ausscheidungsturnieren im März 2020. Um sich sicher zu qualifizieren, muss das Team mindestens WM-Siebter werden. "Das Weiterkommen in die Hauptrunde und dort eine gute Ausgangslage sind die ersten großen Ziele", sagte Kromer.

Bei der vorherigen Weltmeisterschaft, der Heim-WM 2017, schied die DHB-Auswahl gegen den dreimaligen Olympiasieger Dänemark im Achtelfinale aus. Auch hier war Südkorea zuvor Gruppengegner des deutschen Teams gewesen.

tip/dpa



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