Handball-WM Aus in Albertville

Die deutschen Handballer haben das Halbfinale bei der WM in Frankreich verpasst. Gegen die Gastgeber gab es eine 23:26-Niederlage nach Verlängerung.


Heiner Brand: So nah dran und doch gescheitert
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Heiner Brand: So nah dran und doch gescheitert

Albertville - Nach der regulären Spielzeit hatte es im ersten Viertelfinale der WM 22:22 gestanden. In der Extratime hatten dann die Franzosen die besseren Karten für sich. Deutschland muss nach der unglücklichen Niederlage in die Platzierungsrunde.

Die Deutschen verspielten eine 19:17-Führung und lagen fünf Sekunden vor Abpfiff mit 22:21 vorn, ehe der frühere Großwallstädter Jackson Richardson mit seinem Ausgleichstor die französische Mannschaft in die Verlängerung retttete.

Der nachnominierte Thomas Knorr traf sechsmal

Erfolgreichster deutscher Werfer war Thomas Knorr mit sechs Treffern. Der Spieler von Bundesliga-Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt war nachträglich in die Mannschaft gerückt und erst zum Achtelfinale gegen Tunesien eingeflogen worden.

Rund vier Monate nach dem Olympia-Trauma im Viertelfinale von Sydney gegen Spanien (26:27) spielt Deutschland, das bei der WM 1999 Fünfter geworden war, am Wochenende in Paris-Bercy erneut um die Ränge fünf bis acht.

Der erste Gegner in der Platzierungsrunde ist am Samstag der Verlierer der Partie zwischen Olympiasieger Russland und dem WM-Siebten Ägypten. Die übrigen Viertelfinalpaarungen lauten: Spanien gegen Jugoslawien, Ägypten gegen Russland und Schweden gegen Ukraine.



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