Handball-WM Spanien qualifiziert sich für die Hauptrunde - und trifft auf Deutschland

Auf Deutschlands Handballer wartet in der Hauptrunde eine schwere Gruppe. Es geht gegen Kroatien und Spanien, das steht nach dem vierten von fünf Vorrundenspieltagen fest. Der dritte Gegner wird noch gesucht.
Spaniens Ferran Sole Sala (r.) wirft auf das Tor von Mazedoniens Nikola Mitrevski

Spaniens Ferran Sole Sala (r.) wirft auf das Tor von Mazedoniens Nikola Mitrevski

Foto: Sven Hoppe/ dpa

Spanien hat sich am vierten Spieltag durch ein 32:21 (13:12) gegen Mazedonien vorzeitig für die Hauptrunde qualifiziert. In der ersten Halbzeit waren die Mazedonier ein ebenbürtiger Gegner, Spaniens Torhüter Gonzalo Perez de Vargas rettete mit einigen Paraden die knappe Führung.

Anschließend wurde jedoch die individuelle Überlegenheit der Spanier deutlich. Dank fünf Treffern innerhalb von 180 Sekunden baute Spanien die Führung zu Beginn der zweiten Halbzeit auf 18:12 aus - es sollte schon die Vorentscheidung sein. Bester spanischer Werfer war Aleix Gomez mit sechs Treffern.

Kroatien - Bahrain 32:20 (19:9)

In der Hauptrunde trifft Spanien ab dem 19. Januar auf Deutschland und Kroatien, das ohne Probleme gegen Außenseiter Bahrain gewann. Schon vor dem Anpfiff hatte Kroatien das Hauptrundenticket sicher gehabt.

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Am Ende stand in einem Spiel, in dem Kroatiens Trainer Lino Cervar einige seiner Topspieler für das Gruppenfinale am Donnerstag gegen Spanien geschont hatte, ein 32:20 (19:9)-Erfolg. Manuel Strlek war mit elf Toren bester Werfer der Kroaten.

Japan - Island 21:25 (12:13)

Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat mit Japan derweil die vierte Niederlage im vierten Spiel kassiert. Der Sechste der Asienmeisterschaft unterlag Island trotz einer ansprechenden Leistung 21:25 (12:13) und hat keine Chance mehr, die Runde der besten zwölf Teams zu erreichen.

Island dagegen wahrte mit dem Erfolg die Chance auf die Hauptrunde. Arnor Thor Gunnarsson vom Bundesligisten Bergischer HC und Stefan Rafn Sigurmannsson waren mit je fünf Treffern Islands erfolgreichste Werfer.

Am fünften und letzten Vorrundenspieltag machen Island und Mazedonien am Donnerstag den letzten deutschen Hauptrunden-Gegner unter sich aus.

Ungarn - Ägypten 30:30 (14:14)

Dem WM-Siebten Ungarn genügte ein Unentschieden gegen Ägypten, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Routinier Laszlo Nagy rettete Ungarn mit seinem Treffer zum 30:30 Sekunden vor Schluss einen Punkt. Ägypten hatte in einem ausgeglichen Spiel erst 29:28 und dann 30:29 geführt, ehe das Team in der Schlussminute eine doppelte Zeitstrafe wegen eines Wechselfehlers kassierte - und kurz darauf den Ausgleich.

Trotzdem hat Ägypten noch Chancen, sich für die Hauptrunde zu qualifizieren. Voraussetzung dafür ist ein Sieg im letzten Vorrundenspiel gegen Angola.

Katar - Schweden 22:23 (11:10)

Auch die bereits für die Hauptrunde qualifizierten Schweden haben ihr viertes Spiel gewonnen. Gegen Katar tat sich der Vize-Europameister allerdings schwer, am Ende stand ein 23:22-Erfolg.

Erfolgreichste Werfer der Schweden waren die Bundesliga-Profis Mattias Zachrisson von den Füchsen Berlin und Lukas Nilsson vom THW Kiel mit jeweils sieben Toren.

Außerdem spielten:

Angola - Argentinien 26:33 (12:17)

tbe/sid/dpa
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