Hochsprung Friedrich enttäuscht bei Comeback

Das hatte sie sich sicher anders vorgestellt: Bei ihrem ersten Wettkampf nach neun Monaten übersprang Hochspringerin Ariane Friedrich lediglich ihre Einstiegshöhe - dann war Schluss. Die 29-Jährige schob ihr verpatztes Comeback auf das Wetter.

Athletin Friedrich: Aus beim Wettkampf in Rehlingen (Archivbild)
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Athletin Friedrich: Aus beim Wettkampf in Rehlingen (Archivbild)


Hamburg - Wenige Wochen vor der Leichtathletik-WM in Moskau hat für Hochspringerin Ariane Friedrich die Saison mit einer Enttäuschung begonnen. Bei ihrem ersten Auftritt nach neun Monaten Wettkampfpause scheiterte die deutsche Rekordhalterin beim Leichtathletik-Meeting in Rehlingen bei strömendem Regen dreimal an 1,83 Metern und übersprang nur ihre Einstiegshöhe von 1,80 Metern.

"Ich sehe das entspannt. Heute war es wirklich Pech, aber das hat keine Aussagekraft über meinen Leistungstand", sagte die 29-Jährige. "Das Wetter ist für den Hochsprung katastrophal. Es war viel zu kalt und zu nass. So war es nur ein hochwertiges Techniktraining."

Die WM-Dritte von 2009 muss sich in dieser Saison erst mühsam in die Weltspitze zurückkämpfen. Nachdem Friedrich erst im vergangenen Jahr ihr Comeback nach einem Achillessehnenriss gefeiert und infolgedessen bei den Olympischen Spielen in London das Finale verpasst hatte, kam im Herbst noch eine Schulteroperation hinzu. "Wir werden jetzt sehen, dass wir für den nächsten Wettkampf etwas Warmes finden", sagte ihr Trainer Günter Eisinger. Die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Moskau findet vom 10. bis 18. August statt.

joe/dpa



insgesamt 7 Beiträge
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eisbaer54 20.05.2013
1. Arrogant
Das ständige Suchen nach Ausreden durch die Athletin und ihren Trainer nervt nur noch. Frau Friedrich Turm Sie allen einen Gefallen und beenden Ihre Laufbahn.
campanet 20.05.2013
2. uhh...
...großer eisbär-experte. einfach ignorieren, ariane! und weitermachen! leichtathletik-fans drücken die daumen.
BettyB. 21.05.2013
3. War doch toll...
Oder sprang da jemand höher?
sonnenschein44 21.05.2013
4.
Man kann bei einstelligen Temperaturen und Dauerregen keine guten Höhen springen. Das ging nicht nur Ariane so, sondern auch dem Rest des Feldes! Ich finde es bewundernswert, wie sie sich nach ihrer schweren Verletzung zurück kämpft und wünsche ihr, dass diese Ausdauer bald belohnt wird!
jagenaudieda 21.05.2013
5. Entschuldigen Sie mal...
... aber da koennen Sie gerne noch alle anderen Sportler mit hinzunehmen, oder ist dies etwa im Fussball, der Formel 1 oder sonst wo anders? Welcher Sportler kann es sich in der heutigen Zeit, wo ein 8. Platz bei Olympia (was immerhin das Erreichen des Finales zum Beispiel in der Leichtahletik ist) in der Gesellschaft als Schande und wahnsinnige Enttaeuschung angesehen wird, wirklich noch persoenliche Schwaechen zugeben? Da kann man sich ja gleich das eigene Grab schaufeln.
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