IndyCar Starpilot Franchitti bei Horror-Crash schwer verletzt

Augenzeugen sprechen von einem wahren Horror-Unfall: IndyCar-Star Dario Franchitti ist beim Rennen in Houston mit voller Wucht in die Fangzäune gerast. Er erlitt einen Wirbelbruch, auch Zuschauer wurden verletzt.

AP/dpa

Hamburg - IndyCar-Starpilot Dario Franchitti hat sich bei einem Horror-Unfall in Houston einen Rückenwirbel gebrochen. Der dreimalige Gewinner der legendären Indianapolis 500 erlitt bei dem schweren Crash am Sonntag zudem eine Gehirnerschütterung und eine Fraktur des rechten Knöchels. Das teilte die Rennserie auf ihrer Homepage mit. Eine Operation wegen des Wirbelbruchs soll nicht notwendig sein.

Bei dem heftigen Unfall wurden auch Autoteile in die Zuschauerränge geschleudert. Dabei wurden 13 Fans und ein Offizieller der Rennserie verletzt.

Franchitti hatte mit seinem Rennwagen auf der letzten Runde im Kampf um Platz acht den vor ihm fahrenden Boliden des ehemaligen Formel-1-Piloten Takuma Sato berührt. Der viermalige IndyCar-Champion aus Großbritannien hob ab und krachte mit voller Wucht in die Fangzäune, ehe er mit seinem zerstörten Wagen wieder aufschlug.

Von hinten raste E.J. Viso in das Auto des Japaners Sato. Die beiden wurden vor Ort behandelt, ihnen ist aber nichts passiert. Der 40 Jahre alte Franchitti wurde ins Memorial Hermann Texas Medical Center gebracht. Bei den Bildern des Unfalls wurden auch Erinnerungen an den tödlichen Crash des ehemaligen IndyCar-Champions Dan Wheldon vor zwei Jahren in Las Vegas wach. "Ich hasse es, so etwas zu sehen", sagte Rennsieger Will Power.

aha/dpa



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Thorkh@n 07.10.2013
1. Schaffen die es ...
... in dieser Rennserie immer noch nicht, nach Formel-1-Vorbild für sichere Boliden zu sorgen? Wer daran teil nimmt, muss wissen, was er tut. Ohne potentiell Tote scheint der Sportmarkt in den USA einfach nicht zu funktionieren. Irrsinn.
klugscheißer69 07.10.2013
2. Sensationsinsmus
Möchte ein Mal erleben, dass SPON das Wort Unfall einfach so benutzt. So ganz ohne Horror. Schlimm genug, in Substantiven bereits enthaltene Eigenschaften (Unfälle sind immer schrecklich) durch Adjektive verstärken zu müssen zu glauben. Aber dann doch bitte nicht noch per Bindestrich! Wenn schon, dann ist das ein Horrorunfall. Zusammengesetzte Substantive, geht ganz einfach. Lernt mein Sohn grad in der gymnasialen Unterstufe. Wer des da verpasst hat, kann es im Duden nachschlagen. Ansonsten: Autounfall bei einem Autorennen. Wenig überraschend. Und das in einer Rennserie, die hierzuland vermutlich ähnlich viele Anhänger hat wie der Teebeutelweitwurf oder internationale Buchstabierwettbewerbe. Wo cares?
quickkick 07.10.2013
3. Kein schwerer Crash,
Keine schweren Verletzungen. @Torkhon: die IndyCars sind nicht unsicherer als F1 Fahrzeuge, die Strecken allerdings, wobei das konzeptbedingt ist, da es entweder die Highspeed-Ovale sind, oder Stadtkurse, bei denen es keinen Platz für Auslaufzonen gibt... Solche Kurse sollen übrigens in der F1 auch mehr kommen.
hjc 07.10.2013
4. Horror-Crash
finde ich in einer deutschen Zeitung noch viel schlimmer. Allerdings würde man das Zerstören eines Frontflügels ohne Personenschaden auch als Unfall bezeichnen. Also ist der Satz "Unfälle sind immer schrecklich" falsch.
bärchen07 07.10.2013
5.
Zitat von Thorkh@n... in dieser Rennserie immer noch nicht, nach Formel-1-Vorbild für sichere Boliden zu sorgen? Wer daran teil nimmt, muss wissen, was er tut. Ohne potentiell Tote scheint der Sportmarkt in den USA einfach nicht zu funktionieren. Irrsinn.
Mal zur info. Die Autos sind sicher soweit man es nach den heutigen Maßstäben machen kann. Mit einem Auto nach alten Standard wäre Dario tot. Die Fangzäune die auch verbessert wurden haben die Wucht abgemildert und schlimmeres verhindert. Die Formel 1 hat einfach nur Glück. Das liegt aber auch an den Strecken die gefahren werden. Denn die sind im Vergleich zur Indycar wie ein Vewrkehrsgarten.
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