IndyCar Starpilot Franchitti aus Krankenhaus entlassen

Das rechte Bein dick eingegipst, der Oberkörper geschient, aber dennoch bester Laune hat der schottische IndyCar-Pilot Dario Franchitti das Krankenhaus verlassen. Der 40-Jährige hatte am Wochenende bei einem Unfall einen Knöchelbruch sowie Wirbelverletzungen erlitten.

Franchitti: "Ich bin überwältigt von der Unterstützung"
AP

Franchitti: "Ich bin überwältigt von der Unterstützung"


Hamburg - Dario Franchitti hat nach seinem Horrorunfall bei der IndyCar-Serie am vergangenen Sonntag in Houston das Krankenhaus wieder verlassen, wird sich aber wohl weiteren Operationen unterziehen müssen. Er wurde nach Indianapolis (US-Bundesstaat Indiana) transportiert, wo sein Gesundheitszustand erneut bewertet werden sollte. "Ich bin überwältigt von der Unterstützung, die ich erfahre habe und dankbar, eine solch tolle Familie und so wunderbare Freunde und Fans zu haben", sagte Franchitti nach seiner Entlassung.

Der dreimalige Gewinner der legendären Indianapolis 500 hatte mit seinem Rennwagen auf der letzten von 90 Runden im Kampf um Platz acht den vor ihm fahrenden Boliden des ehemaligen Formel-1-Piloten Takuma Sato berührt.

Der viermalige IndyCar-Champion hob ab und krachte mit voller Wucht in die Fangzäune. Die Räder samt Aufhängung wurden abgerissen und durch die Luft geschleudert, ehe der Wagen wieder auf dem Asphalt aufschlug. Da die Sicherheitskanzel dem gewaltigen Aufprall standgehalten hatte, entging Franchitti schwereren Verletzungen.

Der 40-Jährige hatte einen Wirbelbruch, eine Fraktur des rechten Knöchels und eine Gehirnerschütterung erlitten. Zudem waren ein IndyCar-Offizieller sowie 13 Zuschauer durch Trümmerteile leicht verletzt worden.

luk/dpa/sid



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