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14. November 2013, 22:46 Uhr

IndyCar

Starpilot Franchitti beendet nach Horrorcrash seine Karriere

Er wurde durch die Luft geschleudert und brach sich zwei Wirbel: Nach seinem schweren Unfall in Houston muss der IndyCar-Pilot Dario Franchitti seine Karriere aufgeben. Die Ärzte sehen bei weiteren Rennen ein großes Risiko für bleibende Schäden.

Hamburg - Knapp sechs Wochen nach seinem Horrorcrash im IndyCar-Rennen im texanischen Houston hat der Schotte Dario Franchitti auf Anraten der Ärzte seine Karriere beendet. "Es ist die klare Meinung der Mediziner, die meine Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen behandelt haben, dass ich mit dem Rennfahren aufhören muss", sagte der 40-Jährige: "Sie haben mir sehr deutlich gemacht, dass es ein sehr großes Risiko gibt, mir in weiteren Rennen anhaltende Schäden zuzuziehen. Auf dieser Grundlage habe ich keine andere Wahl als mein Karriereende."

Franchitti, dreimaliger Gewinner der legendären "Indy 500", hatte sich bei dem schweren Unfall Anfang Oktober neben dem Knöchel auch zwei Wirbel sowie zwei Rippen gebrochen und war danach mehrfach operiert worden.

Er hatte mit seinem Rennwagen auf der letzten von 90 Runden im Kampf um Platz acht den vor ihm fahrenden Boliden des ehemaligen Formel-1-Piloten Takuma Sato berührt. Der viermalige IndyCar-Champion hob ab und krachte mit voller Wucht in die Fangzäune. Die Räder samt Aufhängung wurden abgerissen und durch die Luft geschleudert, ehe der Wagen wieder auf dem Asphalt aufschlug. Da die Sicherheitskanzel dem gewaltigen Aufprall standgehalten hatte, entging Franchitti schwereren Verletzungen.

Neben Franchitti wurden ein IndyCar-Offizieller sowie 13 Zuschauer durch Trümmerteile leicht verletzt.

"Dario Franchitti hat so viel für sein Team getan, er ist eine Legende des Motorsports, und wir alle werden ihn sehr auf der Rennstrecke vermissen", sagte Target Chip Ganassi Racing, Franchittis Team. "Dario war einer der Fahrer, zu dem ich als Junge immer aufgeschaut habe", sagte Formel-1-Pilot Jenson Button.

mia/sid/AP/Reuters

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