Ironman auf Hawaii Hellriegel auf den letzten Kilometern noch abgefangen

Beim Ironman-Klassiker auf Hawaii landeten gleich vier deutsche Männer unter den Top Ten. Thomas Hellriegel führte das Feld kurz vor Ende der Laufstrecke sogar noch an, verpasste aber knapp den Sprung aufs Siegerpodest. Erfolgreicher war Triathletin Nina Kraft.


Jubel über den vierten Platz: Thomas Hellriegel
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Jubel über den vierten Platz: Thomas Hellriegel

Hawaii - "Mit diesem Platz kann ich gut leben", sagte der 31-jährige Hellriegel, der nach acht Stunden, 36 Minuten und 59 Sekunden als Vierter ins Ziel kam. Bis zur Hälfte der Laufstrecke über 42,195 Kilometer lag der Bruchsaler, Sieger von 1997, nach 3,8 Kilometern Schwimmen und 180 Kilometern auf dem Rad sogar in Führung, ehe Titelverteidiger Timothy de Boom (USA/8:29:56), Altmeister Peter Reid (Kanada/8:33:05) und Cameron Brown (Neuseeland/8:35:33) noch vorbeiziehen konnten.

Die als Mitfavoriten gestarteten Lothar Leder (Darmstadt) und Norman Stadler (Wertheim) enttäuschten auf der ganzen Linie. "Das war mein fünfter Triathlon in diesem Jahr. Ich war tot und hatte nur noch die Motivation ins Ziel zu kommen", sagte Leder. Er kam ebenso wie Stadler nicht über einen Mittelfeldplatz hinaus. Jürgen Zäck (Koblenz) gab mit Magenproblemen auf.

Anstelle von Stadler und Leder sorgen Alexander Taubert (Mannheim) als Fünfter, Markus Forster (Hipoltstein) als Siebter und Olaf Sabatschus (Uerdingen) als Zehnter für Top-Platzierungen.

Bei den Frauen holte sich die 33 Jahre alte Nina Kraft hinter der Schweizerin Natascha Badmann den zweiten Platz. "Das war mein schönstes Erlebnis und der größte Triumph in meiner bisherigen Laufbahn", jubelte die Braunschweigerin, die im Vorjahr Dritte geworden war.



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