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08. Februar 2013, 14:19 Uhr

Verbotene Medikation

Dressurreiterin Werth droht erneute Sperre

Weil ihr Pferd positiv auf das verbotene Medikament Cimetidin getestet worden ist, ist Dressurreiterin Isabell Wert vor die FN-Disziplinarkommission zitiert worden. Die fünfmalige Olympiasiegerin sagte, sie wisse nicht, wie die Substanz in den Körper von El Santo gelangt sei.

Hamburg - Dressurreiterin Isabell Werth droht zum zweiten Mal eine mehrmonatige Sperre. Die fünfmalige Olympiasiegerin muss sich wegen verbotener Medikation ihres Pferdes El Santo vor der Disziplinarkommission der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) verantworten.

Bei ihrem Pferd wurde laut FN nach den Rheinischen Meisterschaften in Langenfeld im Juni 2012 die verbotene Substanz Cimetidin nachgewiesen. Damit handelt es sich allerdings nicht um Doping wie im Jahr 2009, als bei ihrem Pferd Whisper Fluphenazin nachgewiesen und sie sechs Monate gesperrt worden war.

"Es gibt keine Erklärung dafür", sagte die Reiterin der Nachrichtenagentur dpa. "Ich war von der Probe genauso überrascht wie jeder andere auch. Ich habe ein reines Gewissen." Gutachter sollen klären, wie die Substanz in den Pferdekörper gekommen sei, erklärte Werth. Cimetidin wird unter anderem bei Magengeschwüren eingesetzt, ist aber nach FN-Angaben in Deutschland nicht zugelassen.

psk/dpa

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