NFL Cleveland-Profi Gordon erneut für ein Jahr gesperrt

Er lernt es einfach nicht. Football-Profi Josh Gordon ist wegen Alkoholkonsums für ein Jahr gesperrt worden. Das Trinken war ihm vertraglich untersagt worden, nachdem er bereits wegen des Konsums von Marihuana eine drastische Strafe erhalten hatte.

NFL-Profi Gordon: Zwei Biere und zwei andere Drinks
DPA

NFL-Profi Gordon: Zwei Biere und zwei andere Drinks


Hamburg - Josh Gordon ist nach seiner jüngsten Verfehlung von der National Football League NFL für mindestens ein Jahr gesperrt worden. Das teilte sein Team, die Cleveland Browns, mit.

Es ist das dritte Jahr in Folge, in dem der 23-Jährige eine Strafe erhält. 2013 war der Receiver wegen des Konsums von Marihuana für zwei Spiele gesperrt worden. Weil er anschließend erneut mehrere Male positiv auf Marihuana getestet worden war, sperrte ihn die NFL wegen wiederholten Drogenmissbrauchs für ein Jahr. Diese Sperre wurde später auf zehn Spiele verkürzt.

Die Browns teilten mit, dass sie "enttäuscht" seien, "erneut an diesem Punkt zu stehen". Gordon sagte, der jetzige positive Test sei durch zwei Biere und zwei andere Drinks bei einem privaten Flug mit Teamkollegen nach Las Vegas nach dem Ende der Saison zustande gekommen. Sein Wiedereinstellungsvertrag bei den Browns beinhaltet jedoch, dass er komplett auf Alkohol verzichten und sich zudem regelmäßigen Drogen- und Alkoholtests unterziehen muss.

ham/sid



insgesamt 6 Beiträge
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SirWolfALot 04.02.2015
1.
Ja, verbieten wir einfach Menschen, dass sie Privatleben besitzen! Ich weiß nicht warum er explizit diese Alkoholverbotssache hat, aber ich finde das geht gar nicht. Ja die Leute verdienen Millionen, aber müssen sich auch von sozialen umfeldern ausgrenzen.
kacckboon 04.02.2015
2. was?
Hatte das zuerst für einen Scherzartikel gehalten. Wenn er sich jetzt während der Saison hoffnungslos abgeschossen hätte und damit seinem Team geschadet hätte. ok. Aber weil er sich nach der Saison 2 Bier und 2 Drinks gönnt? Just Murica.
Kulifumpen 04.02.2015
3.
Zitat von SirWolfALotJa, verbieten wir einfach Menschen, dass sie Privatleben besitzen! Ich weiß nicht warum er explizit diese Alkoholverbotssache hat, aber ich finde das geht gar nicht. Ja die Leute verdienen Millionen, aber müssen sich auch von sozialen umfeldern ausgrenzen.
Was meinen Sie was los ist, wenn ein Fußballer beim Rauchen erwischt wird. Zusätzlich ist es doch ganz einfach: Alkoholverbot unterzeichnet im Vertrag, also muss er mit Strafen bei Verstoß rechnen. Hätte er/sein Berater das ganz mal heruasverhandelt.
jawoisogi 04.02.2015
4. ...
"Wenn er sich jetzt während der Saison hoffnungslos abgeschossen hätte und damit seinem Team geschadet hätte. ok." Gordon - Hoffnungsträger und hochgehandeltes Talent mit seinen 23 Jahren - wurde pre-season für 10 der 16 Spiele gesperrt - aufgrund wiederholten Verstoßes gegen die Substance Abuse Policy der NFL. Er wurde im Juli 2014 mit Alkohol am Steuer erwischt, was sein dritter Verstoß war (1: Codein-based medicine, von der er "nicht wusste" dass sie auf der Dopingliste stand. 2: Positiver Marihuana-Test, der aber nur "von second-hand smoke" gekommen sei, er habe nichts geraucht). Nach Ablauf der Sperre war er für die verbleibenden 6 Spiele spielberechtigt, 5 davon hat er gespielt. Nach seinen 1.646 yards in der 2013er Saison (in 14 Spielen, 2 Sperre) als Receiver wäre er eine echte Verstärkung für die Browns gewesen, die zu diesem Zeitpunkt noch Chancen auf die Playoffs hatten. 5 Spiele - und Niederlagen - später war klar, dass Gordon keine Spielzüge und Laufwege kannte. Für das letzte Saisonspiel wurde er teamintern gesperrt, für das Verpassen der Spielvorbereitung nach einer Party. Fazit: ausreichend Chancen gehabt, keine genutzt, schade um die Karriere und das Talent. (Manziel hingegen machts besser und geht freiwilig in Rehab).
RedEric 04.02.2015
5.
Zitat von KulifumpenWas meinen Sie was los ist, wenn ein Fußballer beim Rauchen erwischt wird. Zusätzlich ist es doch ganz einfach: Alkoholverbot unterzeichnet im Vertrag, also muss er mit Strafen bei Verstoß rechnen. Hätte er/sein Berater das ganz mal heruasverhandelt.
Nichts wäre los. In Deutschland sind solche Klauseln für die Freizeit nicht zulässig.
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