42,195 Kilometer in 2:03:23
Kenianer Kipsang läuft in Berlin Marathon-Weltrekord
Weltrekord beim Berlin-Marathon! Wilson Kipsang ist die 42,195 Kilometer lange Strecke in 2:03:23 Stunden gelaufen. Die ersten fünf Läufer kamen allesamt aus Kenia.
42,195 Kilometer in 2:03:23: Kenianer Kipsang läuft in Berlin Marathon-Weltrekord
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Berlin - Wilson Kipsang hat bereits vor dem Lauf sein Ziel verkündet: Weltrekord. "Ich habe hart trainiert. Ich weiß, dass es möglich ist", sagte der 31-Jährige. Und tatsächlich stellte dem Kenianer beim 40. Berlin-Marathon einen Weltrekord auf. Er lief die 42,195 Kilometern in 2:03:23 Stunden. Kipsang hatte für den Lauf in der deutschen Hauptstadt auf die Teilnahme an der WM in Moskau verzichtet.
Mit dieser Leistung verbesserte Kipsang die vor zwei Jahren ebenfalls in Berlin aufgestellte Bestmarke seines Landsmannes Patrick Makau (2:03:38) um 15 Sekunden und kassierte neben dem Startgeld noch eine Weltrekordprämie von 50.000 Dollar. Makau war wegen einer Knieverletzung nicht am Start.
Die Strecke in Berlin gilt als eine der schnellsten weltweit. Der viermalige Berlin-Sieger Haile Gebrselassie aus Äthiopien gab in diesem Jahr den Startschuss.
Mehr als 40.000 Läuferinnen und Läufer gingen am Sonntag an den Start. Für das Rennen, das zu den größten Sportereignissen in der deutschen Hauptstadt zählt, wurde das Sicherheitskonzept geändert. Erstmals wurde der Start- und Zielbereich im Berliner Tiergarten umzäunt, auch Personenkontrollen waren angekündigt. Damit reagierten die Veranstalter auf den Anschlag beim Boston-Marathon, bei dem am 15. April drei Menschen getötet wurden.
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Berlin-Marathon: In Rekordzeit durch die Hauptstadt
Ein tragischer Vorfall hatte am Samstag den Skater-Marathon überschattet. Ein 71 Jahre alter Teilnehmer war am Kottbusser Tor zusammengebrochen und gestorben.
Die Marathon-Spitzenläufer erzielten am Sonntag diese Ergebnisse:
7 BilderBerlin-Marathon: In Rekordzeit durch die Hauptstadt
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Sieger Kipsang: Der Kenianer stellte beim 40. Berlin-Marathon am Sonntag einen Weltrekord auf. Er lief die 42,195 Kilometern in 2:03:23 Stunden.
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Marathonläufer am Straußberger Platz in Berlin: Die Strecke in der Hauptstadt gilt als eine der schnellsten weltweit. Der viermalige Berlin-Sieger Haile Gebrselassie aus Äthiopien gab in diesem Jahr den Startschuss.
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Teilnehmer des Laufs an der Siegessäule: Mehr als 40.000 Läuferinnen und Läufer gingen am Sonntag an den Start. Für das Rennen, das zu den größten Sportereignissen in der deutschen Hauptstadt zählt, wurde das Sicherheitskonzept geändert.
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Läuferfeld teilt sich an der Siegessäule: Die ersten fünf Teilnehmer im Ziel kamen schließlich allesamt aus Kenia.
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Helfer verteilen Wasser: Ein tragischer Vorfall hatte am Samstag den Skater-Marathon überschattet. Ein 71 Jahre alter Teilnehmer war am Kottbusser Tor zusammengebrochen und gestorben.
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Verkleidete Läuferin: Wer nicht auf Weltrekordkurs war, konnte sich auch einmal einen Spaß erlauben - so wie diese Teilnehmerin.
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Glücklicher Sieger: Wilson Kipsang hatte für den Marathon in Berlin auf die Teilnahme an der WM in Moskau verzichtet. "Ich habe hart trainiert. Ich weiß, dass es möglich ist", hatte er vor dem Start gesagt. Er sollte recht behalten.