Bestmarke über die Meile Klosterhalfen läuft zum nächsten Rekord

Für Konstanze Klosterhalfen gibt es in dieser Saison kein Halten: Die Langstrecklerin hat auch den Deutschen Rekord über die Meile gebrochen. Es ist die dritte Strecke, auf der sie eine Bestmarke aufstellt.

Konstanze Klosterhalfen mit fliegendem Haar zum nächsten Rekord
Martin Rickett DPA

Konstanze Klosterhalfen mit fliegendem Haar zum nächsten Rekord


Deutschlands Langstreckenstar Konstanze Klosterhalfen hat nun auch den 34 Jahre alten Meilen-Rekord gebrochen. Die 22-Jährige von Bayer Leverkusen gewann das Rennen über die klassischen 1609 Meter beim Diamond-League-Meeting am Sonntag in Birmingham in 4:21,11 Minuten. Klosterhalfen blieb damit 48 Hundertstel-Sekunden unter der bisherigen nationalen Bestmarke von Ulrike Bruns: Die Potsdamerin war auf der nichtolympischen Distanz am 21. August 1985 in Zürich 4:21,59 Minuten gerannt.

Für Klosterhalfen, die seit dem vergangenen Jahr beim umstrittenen Oregon-Projekt unter Alberto Salazar in den USA trainiert, war es bereits die dritte deutsche Bestmarke innerhalb von zwei Monaten: Ende Juni verbesserte sie in Stanford/Kalifornien ihren eigenen 3000-Meter-Rekord gleich um fast zehn Sekunden (8:20,07 Minuten). Bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften gewann sie die 5000 Meter Anfang August in der Rekordzeit von 14:26,76 Minuten; die bisherige Bestmarke hatte zuvor 20 Jahre lang Irina Mikitenko (14:42,03) gehalten.

aha/dpa



insgesamt 14 Beiträge
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Pete70 18.08.2019
1. Warum ist n aller Welt,
Kann hier nicht einfach objektiv berichtet werden? Der Verweis auf die "dopende" Trainingsgruppe ist hier fast schon als Doping Unterstellungen zu verstehen und m. E. völlig fehl am Platz! Mir ist schon bewusst, dass es im Text nur umstritten steht.
Jetzt_mal_ernsthaft 18.08.2019
2. Warum
wird hier niemals der jeweilige Weltrekord erwähnt ? Ist sie davon sooooweit entfernt ? Wenn ja, würde das die Dopingvorwürfe ein wenig entkräften.
Ole_Bienkopp 18.08.2019
3.
Zitat von Pete70Kann hier nicht einfach objektiv berichtet werden? Der Verweis auf die "dopende" Trainingsgruppe ist hier fast schon als Doping Unterstellungen zu verstehen und m. E. völlig fehl am Platz! Mir ist schon bewusst, dass es im Text nur umstritten steht.
Hätten Sie sich etwas informiert, wüßten Sie auch, warum diese besondere Trainingsgruppe "umstritten" ist. Was dort stattfindet, das ähnelt einem Labor mit Versuchstieren mehr als einem normalen Training - selbst unter den harten Bedingungen des Spitzensports. Etwa das Leben in Räumen mit spezieller Atmosphäre, in der ein zu niedriger Sauerstoffgehalt die Bildung roter Blutkörperchen anregt, wie sie sonst nur im Hochgebirge auf natürliche Weise stattfindet. Oder eben mittels Medikamentenzugabe - Epo also. Der Effekt ist also dem zu vergleichen, der mittels "echtem" Doping auch erzielt werden kann. Die Sache ist also schon sehr fragwürdig! Epo ist als Dopingmethode/mittel verboten, weil man sich damit einen nicht durch normales Training erzielbaren Leistungsvorteil erschleichen kann. Ebenso ist Blutdoping verboten, das denselben Effekt erzielt. Auch Eigenblutdoping, das aber bislang nicht sicher nachgewiesen werden kann. Warum ist dann die "Nike-Methode" erlaubt? "Umstritten" trifft es also recht gut!
dynamoraul 18.08.2019
4. Sie
war ja schon immer bissel spack.Aber so dünn?Ausser Beinmuskeln ist da ja gar nichts mehr.
co2nogo 18.08.2019
5.
Hilfe......Doping!!!!! Uns Deutschen gelingt es immer alles schlecht zu reden.
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