Leichtathletik-WM Speerwerfer Röhler verpasst Medaille knapp

Die deutschen Speerwerfer waren stark, aber nicht stark genug für eine WM-Medaille. Den Wettkampf in Peking entschied der Kenianer Julius Yego für sich. Thomas Röhler warf knapp an Bronze vorbei.

Speerwerfer Röhler: Nur knapp an der Bronze vorbei
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Speerwerfer Röhler: Nur knapp an der Bronze vorbei


Drei deutsche Speerwerfer im WM-Finale, aber die Medaillen gingen an die Konkurrenz. Thomas Röhler blieb bei der Leichtathletik-WM der undankbare vierte Platz. Gold und Silber gingen an Werfer aus Afrika: Julius Yego aus Kenia siegte mit der Weltjahresbestweite von 92,72 Metern. Der Ägypter Ihab Abdelrahman El Sayed gewann Silber mit ebenfalls starken 88,99 Meter. Bronze ging an den Finnen Tero Pitkämäki, der 87,64 Meter warf.

Auch Andreas Hofmann und Johannes Vetter erreichten das Finale der besten acht Werfer. Sie wurden am Ende Sechster und Siebter in diesem hochklassigen Wettbewerb.

Auch der Stabhochsprung der Frauen ging ohne deutsche Medaillen aus. Martina Strutz und Lisa Ryzih blieb beim Sieg der Kubanerin Yarisley Silva nur die Rolle der Zuseherinnen. Beide Deutsche scheiterten an 4,70 Meter, Silva übersprang als einzige 4,90 Meter. Silber ging an Fabiana Murer aus Brasilien und Bronze an die Griechin Nikoleta Kyriakopoulo.

Außenseiter Wayde van Niekerk hat die 400-Meter-Favoriten entzaubert und überraschend die Goldmedaille über die Stadionrunde gewonnen. Der 23 Jahre alte Südafrikaner setzte sich im Finale mit der persönlichen Bestzeit von 43,48 Sekunden vor Peking-Olympiasieger und Titelverteidiger LaShawn Merritt (USA/43,65) durch. Der am höchsten eingeschätzte Olympiasieger Kirani James (Grenada) musste sich in 43,78 Sekunden mit Bronze begnügen. Ein deutscher Läufer war in Peking nicht am Start.

Die Tschechin Zuzana Hejnova ist erneut Weltmeisterin über 400 Meter Hürden geworden. Die 28 Jahre alte Titelverteidigerin siegte am Mittwoch in der Weltjahresbestzeit von 53,50 Sekunden vor den beiden Amerikanerinnen Shamier Little (53,94) und Cassandra Tate (54,02). Die Dänin Sara Slott Petersen verpasste als Vierte in 54,20 Sekunden nur knapp eine Medaille.

aha/dpa



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