Leichtathletik-WM Deutsches Trio erreicht Stabhochsprung-Finale

Unter den besten Zwölf: Die deutschen Stabhochspringerinnen Silke Spiegelburg, Martina Strutz und Kristina Gadschiew stehen im Finale der Leichtathletik-WM. Weltrekordhalter Usain Bolt hat in Südkorea das 100-Meter-Finale erreicht.
Stabhochspringerin Spiegelburg: 4,55 Meter gemeistert

Stabhochspringerin Spiegelburg: 4,55 Meter gemeistert

Foto: Ian Walton/ Getty Images

Hamburg - Drei deutschen Stabhochspringerinnen haben bei der Leichtathletik-WM im südkoreanischen Daegu das Finale erreicht. Vize-Europameisterin Silke Spiegelburg und Martina Strutz überquerten am Sonntag jeweils 4,55 Meter. Fünf Zentimeter weniger reichten auch für Kristina Gadschiew zum Einzug die Endrunde der besten Zwölf. Im Finale gehört am Dienstag (ab 12.05 Uhr MESZ) auch Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa zu den Favoritinnen. Die 29-jährige Russin benötigte nur einen Versuch und überquerte 4,55 Meter sicher.

Jamaikas Top-Sprinter Usain Bolt hat das 100-Meter-Finale der Herren erreicht. Der Dreifach-Olympiasieger von Peking 2008 und Dreifach-Weltmeister von Berlin 2009 gewann sein Halbfinale in 10,05 Sekunden und qualifizierte sich damit fürs Finale (Sonntag, 13.45 Uhr MESZ).

Am Samstag hatte der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) die Wettkämpfe in Südkorea in einer einstündigen Zeremonie eröffnet. Die ersten Medaillen hatten sechs Langstreckenläuferinnen aus Kenia gewonnen.

Waleri Borchin hat seinen WM-Titel im Gehen über 20 Kilometer verteidigt. Der Olympiasieger aus Russland erreichte in 1:19,56 Stunden die Weltjahresbestzeit. Silber gewann Weltrekordler Wladimir Kanajkin, ebenfalls aus Russland, in 1:20,27 Stunden vor Luis Fernando Lopez aus Kolumbien (1:20,38). Der 22-jährige Christopher Linke (1:24,17) wurde 21.

Die deutschen Hürdensprinter Willi Mathiszik und Erik Balnuweit stehen im Halbfinale (Montag, 12 Uhr MESZ) ihrer Disziplin. Mathiszik wurde in seinem Vorlauf in 13,53 Sekunden Dritter. Balnuweit (13,56) wurde hinter Olympiasieger Dayron Robles (13,42) und dem US-Amerikaner Aries Merritt (13,36) Fünfter. Die schnellste Zeit aller Vorläufe gelang dem US-Amerikaner Jason Richardson (13,19). Der Deutsche Alexander John (13,68) schied bereits im Vorlauf.

Im Zehnkampf der Herren haben sich die beiden Deutschen Jan Felix Knobel Pascal Behrenbruch nach dem Speerwerfen, der neunten von zehn Disziplinen, verbessert. Knobel ist auf den fünften Platz vorgerückt, Behrenbruch belegt momentan den siebten Rang. In Führung liegt weiter der US-Amerikaner Trey Hardee vor dem Kubaner Leonel Suarez.

klu/dpa/sid
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