Lewis zur Revanche bereit "Ich werde Klitschko ausknocken"

Dem Rückkampf zwischen Witalij Klitschko und Box-Weltmeister Lennox Lewis steht nichts mehr im Weg. Der Brite erklärte sich am Mittwochabend zu einem Rematch gegen den ukrainischen Schwergewichtler bereit - allerdings nur, wenn dieser vorher zum Arzt geht.


 Box-Weltmeister Lennox Lewis (l.) über Witalij Klitschko: "Er ist sehr anfällig für Cuts"
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Box-Weltmeister Lennox Lewis (l.) über Witalij Klitschko: "Er ist sehr anfällig für Cuts"

New York - "Der Arzt soll sich das Auge genau ansehen und entscheiden, ob er tatsächlich kämpfen kann", erklärte Lewis am Mittwoch während einer Telefonkonferenz in New York. Er akzeptiere einen Rückkampf gegen Klitschko, wenn dieser sich vorher von einem unabhängigen Ringarzt untersuchen lasse.

"Das ist kein Problem. Ich habe mein Auge mehrfach durchchecken lassen und alle Ärzte geben mir grünes Licht. Da ist alles sehr gut verheilt", sagte Klitschko dem sid. Laut Klitschko könnte die von Lewis geforderte Untersuchung in gut einem Monat stattfinden. Danach müssten die abschließenden Vertragsverhandlungen geführt werden.

Wahrscheinlicher Kampftermin ist der 6. Dezember. Das bestätigte Klitschko-Berater Bernd Bönte. Zudem hat der TV-Rechteinhaber HBO diesen Termin bereits für die nächste Titelverteidigung von Lennox Lewis eingeplant. Bei dem Telefoninterview wiederholte Champion Lewis seine Drohung gegen Klitschko: "Bei einem Rückkkampf werde ich ab der ersten Runde alles geben und Klitschko ausknocken. Außerdem ist er sehr anfällig für Cuts, das will ich nutzen."

Der 31 Jahre alte Klitschko hatte das gesamte Gespräch verfolgt und selbst versucht, mit seinem Kontrahenten zu sprechen, kam allerdings nicht durch. "Ich wollte ihm sagen, dass ich Respekt vor ihm habe, dass er sich nicht traut, seine Karriere so zu beenden", erklärte Klitschko.

Bei dem Kampf in Los Angeles am 21. Juni hatte Ringarzt Dr. Paul Wallace den nach Punkten führenden Herausforderer Klitschko wegen einer stark blutenden Wunde am linken Auge in der Pause zur siebten Runde aus dem Ring genommen. Als Ort für einen Rückkampf hatte Klitschkos Promoter Klaus-Peter Kohl bereits die Arena AufSchalke ins Gespräch gebracht.



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