Louis Vuitton Cup Alinghi baut Führung weiter aus

Im Finale des Louis Vuitton Cups hat das Alinghi-Team seinen dritten Sieg ersegelt. Die US-amerikanischen Kontrahenten von Oracle BMW Racing waren jedoch so nah wie noch nie an einem Erfolg gegen die Schweizer.


Alinghi musste hart um den Sieg in der dritten Wettfahrt kämpfen
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Alinghi musste hart um den Sieg in der dritten Wettfahrt kämpfen

Auckland - In der Best-of-nine-Serie fehlen Alinghi nach der am Mittwoch gewonnenen dritten Wettfahrt nur noch zwei Siege, um das Finale um den America's Cup zu erreichen. Im Hauraki Golf vor Auckland gewann die Schweizer Crew mit dem deutschen Sportdirektor Jochen Schümann gegen das amerikanische Team Oracle BMW Racing mit einem Vorsprung von 1:03 Minuten.

Die ersten beiden Rennen im Finale hatte die Alinghi klar dominiert, die dritte Wettfahrt gestaltete sich dagegen wesentlich spannender. In der zweiten Hälfte der Regatta übernahm Oracle BMW die Führung. Nach einer Kollision mit der Alinghi musste die US-amerikanische Yacht jedoch einen Strafkringel drehen und kam eine Sekunde nach den Schweizern ins Ziel.

Da die "USA 76" während des Kringels jedoch eine Boje berührte, war eine zweite Strafe fällig. Dadurch kam Alinghi in der Gesamtrechnung noch zu dem deutlichen Sieg. Das Schweizer Syndikat ist damit auf dem besten Weg, offizieller Herausforderer des Titelverteidigers Neuseeland zu werden.

Das ebenfalls nach dem Best-of-nine-Modus ausgetragene Finale um den America's Cup findet ab dem 15. Februar vor Auckland statt. Bisher konnte in der Geschichte des prestigeträchtigsten Segelwettbewerbs der Welt noch nie ein europäisches Team gewinnen.



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