US-Sport Miami gewinnt erstes Halbfinale, Serie der Kings hält 

Galavorstellung von NBA-Star LeBron James: Der Spieler der Miami Heat überragte beim Halbfinal-Auftakt gegen die Indiana Pacers in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Liga. In der NHL sind die Los Angeles Kings derzeit nicht zu stoppen. 

Miami-Star James: Matchwinner bei den Indiana Pacers
AFP

Miami-Star James: Matchwinner bei den Indiana Pacers


Hamburg - Superstar LeBron James hat die Miami Heat zum Halbfinal-Auftaktsieg in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA geführt. Beim 95:86 gegen die Indiana Pacers war der frisch gekürte MVP (Wertvollster Spieler der Saison) mit 32 Punkten wieder einmal der überragende Mann. Im ersten Spiel der Best-of-seven-Serie in der Eastern Conference lagen die Gastgeber in einem spannenden Duell zur Halbzeit noch mit 42:48 hinten, drehten dann aber auf und drehten die Partie.

Vor 19.600 Zuschauern war Dwyane Wade mit 29 Punkten zweitbester Spieler beim Sieger. Bei den Pacers, die in der Schlussphase noch einmal auf 85:86 verkürzten, waren David West und Roy Hibbert mit jeweils 17 Zählern am treffsichersten.

Auch im zweiten Halbfinal-Spiel haben die Heat in der Nacht zum Mittwoch Heimrecht. Im anderen Semifinale der Eastern Conference liegen die Boston Celtics 1:0 gegen die Philadelphia 76ers in Führung.

Die Los Angeles Kings haben ihren beeindruckenden Siegeszug in den Playoffs der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL fortgesetzt. Die Kalifornier, die erstmals seit 19 Jahren wieder im Finale der Western Conference stehen, gewannen die erste Partie bei den Phoenix Coyotes mit 4:2. Das Überraschungsteam von Coach Darryl Sutter hatte in Runde eins das beste Vorrunden-Team, Vorjahresfinalist Vancouver Canucks, mit 4:1 Siegen und anschließend auch die St. Louis Blues als Nummer zwei des Westens mit 4:0 ausgeschaltet.

Die Kings gingen durch Treffer von Anze Kopitar und Dwight King mit 1:0 beziehungsweise 2:1 in Führung. Phoenix konnte jeweils ausgleichen, doch im Schlussdrittel machten Kapitän Dustin Brown und erneut Dwight King alles klar für die Gäste, die in ihrem Torhüter Jonathan Quick einen sicheren Rückhalt hatten. Spiel zwei findet am Dienstag erneut in Phoenix statt.

aha/dpa/sid



insgesamt 2 Beiträge
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Marcin Blazej Lupa 14.05.2012
1. King James Bible
Ich spiele seit 25 Jahren Basketball und höre mir immer wieder gerne an, was so über die NBA gesagt wird. Fakt ist, dass nach dem Fall der Sovjetunion die Amerikaner die meisten Siege auf internationalem Niveau holen und schon immer war ihre Liga die stärkste. Nun ist es lange her, dass Michael Jordan besonders herausragend das Spielgeschehen bestimmte, sein Nachfolger Kobe Bryant wird auch nicht jünger. Und die nächste Generation? - Lebron James, Kevin Durrant tun sich hier hervor. Von Dwight Howard wäre noch einiges zu erwarten, wenn er mal seine Rückenschmerzen ausgestanden hat. Ich glaube schon, dass Lebron James dieses Jahr seinen Titel bekommen wird, verdient hat er ihn schon längst. Doch glaube ich auch, dass King James nur einmal König sein wird, nicht öfters. Das halte ich bei dem Tempo heutzutage für ausgeschlossen. Man bedenke, ein Kareem Abdul Jabbar hatte zu seinen Zeiten ungefähr 50% weniger Gegner weltweit. In zehn Jahren sind doppelt so viele Menschen auf der Welt, wie zu Zeiten von Kareem. Doppelt so viele Menschen spielen Basketball und das auf immer höherem Niveau. Ich glaube nicht, dass sich in Zukunft irgendjemand von einem Namen beeindrucken lassen wird, schon eher von der eigenen Leistung. Die Zeiten, wo ein und derselbe Basketballspieler drei oder mehr Titel macht sind wirklich vorbei. Seien wir doch ehrlich, Kevin Durrant mag eine große Nummer sein, doch ich kenne bereits zwei drei Spieler persönlich, die ihm nicht die Entfernteste Chance geben würden. Wo spielen diese? - Bei den Black Forest Academy Falcons in Kandern, ihr Durchschnittsalter ist 16 Jahre. Diese kenne ich persönlich. Tausende von Unbekannten U18 Basketballspielern erwähne ich gerne in einer Dunkelziffer, die ich nicht kenne. Wohlan King James, ziehen Sie die Bibel zu Rate: the harder they come the harder they fall is what I know. Grüße an den Basketballsport, wir sehen uns heute Abend in der Halle, Marcin.
craigferg 14.05.2012
2. King James
Der selbsternannte König wird auch dieses Jahr weiter ohne Ring bleiben, denn der Titel bleibt im Westen, entweder bei den Spurs oder bei OKC. Und nach der wiederholten Finalniederlage sieht es für die 3 Kings von South Beach leider düster aus und Bosh Spice wird nächstes Jahr nicht mehr an der Seite vom Frozen One spielen. Die Pacers haben ein zu erwartendes hartes Duell geliefert, dummerweise kamen sie schnell in Foulprobleme. Das wird noch hart für Miami.
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